Solidarische Landwirtschaft Gut Adolphshof

Aktuelles

Lesen Sie hier mehr über unsere Aktionen auf dem Hof und Neuigkeiten aus der Solidarischen Landwirtschaft. Termine für künftige Veranstaltungen finden Sie unter „Veranstaltungen“.

SoLawi Adolphshof auf dem Weihnachtsbasar im Tierheim Hannover

29.11.2018

„Am Samstag den 24. November lud der Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V. ein, gemeinsam in die Vorweihnachtszeit zu starten. Selbstgebastelte Weihnachtsdeko und -gestecke und kunstvolles Holzhandwerk sowie wärmender Punsch und andere Leckereien zauberten trotz Temperaturen um die Null Grad eine besinnliche Atmosphäre.

In diesem Jahr durften wir als Gut Adolphshof mit einem Stand dabei sein um die Idee der Solidarischen Landwirtschaft mit Interessierten zu teilen. Jung und Alt hielten an unseren bunten Aufstellern und der großen Gemüsebox. Schnell entstanden Gespräche, viele schenkten uns ihre ehrliche Aufmerksamkeit und stellten - auch für uns Mitlandwirt*innen - spannende und anregende Fragen. Für mich war es, als 3-monatige Mitlandwirtin, das erste Hineinschnuppern in das Mitwirken. Ich empfand es als unheimlich schön zu sehen mit wie viel Interesse und Offenheit uns begegnet wurde und freue mich sehr, sogar den*die ein oder andere*n neue*n Mitlandwirt*in gewonnen zu haben.

Herzlichen Dank an den Tierschutzverein Hannover. Wir freuen uns, wenn wir auch im nächsten Jahr dabei sein können.“

Lena Lohoff, Depot Langenhagen

SoLawi Adolphshof auf dem Weihnachtsbasar im Tierheim Hannover
 
 
 
 

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Bäcker unseres Vertrauens bekommt Stadt-Hannover-Preis

29.10.2018

Der Stadt-Hannover-Preis „Frauen machen Standort“ ging dieses Jahr an Ruth Scharwies und Ihre Demeter-Bäckerei Backwerk. Auf der Verleihung wurde ein schöner Film über Ruth Scharwies, Backwerk und die Zusammenarbeit mit dem Adolphshof gezeigt.

SoLawi Adolphshof auf dem Oktobermarkt 2018 in Burgdorf

05.-07.10.2018

Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal mit unserem Infostand auf dem Oktobermarkt in Burgdorf, der jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende stattfindet, vertreten. Grund für unsere Teilnahme war es auf das im September neu gegründete Depot Burgdorf aufmerksam zu machen. Dabei stellte es sich als große Herausforderung heraus, für drei Tage eine Standbesetzung zu organisieren. Die Mithilfe vieler Menschen aus dem Depot Burgdorf, einiger MitlandwirtInnen aus anderen Depots und des Kernteams der Öffigruppe hat dieses ermöglicht. Der Einsatz hat sich gelohnt. Bei sonnigem Herbstwetter waren sehr viele (mit Sicherheit weit über 10.000) Besucher unterwegs. Unser Stand wurde gut frequentiert. Viele Besucher aus Burgdorf aber auch aus dem Umland kannten den Adolphshof bereits über den Marktwagen, der dort mittwochs auf dem Wochenmarkt steht. Nun zeigten sie großes Interesse an der Solidarischen Landwirtschaft. Ein junges Paar kam mehrmals an unseren Stand. Nachdem wir alle Fragen umfassend beantworten konnten, erklärte es seine Teilnahme am Depot Burgdorf zum nächstmöglichen Termin. Wir sind gespannt wie viele weitere InteressentInnen in den nächsten Wochen bei uns anfragen werden.

SoLawi Adolphshof auf dem Oktobermarkt 2018 in Burgdorf
 
 
 
 

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Wetterglück zum Apfelfest!

30.09.2018

Tausende Besucher honorierten beim alljährlichen Apfelfest am letzten Septembersonntag das vielfältige Angebot auf dem Adolphshof. Von Flohmarktständen über Elterncafe, Imkerei, Feuerwehr, NABU, Kindergarten Hämelerwald und Töpfern sowie natürlich namensgebend alles rund um den Apfel, war für jeden etwas dabei. Hinter der Holzhalle stand die mobile Obstpresse, an der es kleinere Warteschlangen gab. Immer wieder rollten Fahrzeuge auch mit Anhänger, beladen mit Äpfeln, über den Hof. Am Bildungsstand gab es selbstverständlich viel Kreatives mit Äpfeln auszuprobieren. Und wie jedes Jahr konnte man selbst mitgebrachte Äpfel bestimmen lassen. Das Elterncafé der Sozialtherapie bot leckeren Apfelkuchen an. Bei der Sozialtherapie konnte man nach der ersten reichhaltigen Apfelernte den ersten selbstgepressten Apfelsaft probieren und natürlich auch kaufen. Nicht zu vergessen ist die Versorgung mit Grillgut (Würstchen und Grillkäse vom Hof) sowie in diesem Jahr ganz neu mit Pizzen, die in der alten Backstube im wiederhergerichteten Backofen von der Bildung gebacken wurden.

Die Brassberries verwöhnten die Besucher mit ihrer Live-Musik.

Auch an unserem Infostand zur SoLawi gab es rege Nachfrage. Viele hatten sich Vorfeld schon informiert und wollten vor Ort nur noch einige Fragen beantwortet haben. Einige haben ihr Mitmachen mit einer ausgefüllten Teilnahmeerklärung bekräftigt. Nun ist bald die Aufnahmegrenze der SoLawi in diesem Wirtschaftsjahr erreicht. Einige Interessierte mussten wir aufs neue Jahr vertrösten, da es in einzelnen Depots bereits Wartelisten gibt.

Besuchervielfalt auf dem Apfelfest
Die Band Brassberries
Obstpresse auf dem Adolphshof
 
 

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Ein neues Depot in Burgdorf gegründet

25.07.2018

Am 25. Juli wurde in Burgdorf ein neues Depot gegründet. Schon lange, auf Hoffesten und am Marktwagen, hatte man nach einer Möglichkeit gefragt an der solidarischen Landwirtschaft teilnehmen zu können.

Die örtliche Presse hatte wohlwollend über die geplanten Infoveranstaltungen berichtet. Nun haben sich acht Familien entschlossen ein Depot einzurichten.

Auf dem Hof Fricke in Alt Ahrbeck steht eine geeignete Garage zur Verfügung. Ein großer Teil der Einrichtung wurde gespendet und auch die organisatorischen Aufgaben waren schnell verteilt. Somit steht der ersten Belieferung Anfang September nichts mehr entgegen.

Wir freuen uns auf den Zuwachs an Mitlandwirtinnen und Mitlandwirten in Burgdorf.

Auf der Gründungsversammlung
 
 
 
 

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Autofreier Sonntag

03.06.2018

Mit unserem Stand am Opernplatz hatten wir Glück. Ideal gelegen, inmitten anderer Bio-Lebensmittel Stände. Und auch Das wir gemeinsam mit dem Bereich Bildung vom Gut Adolphshof vertreten waren. Eine tolle Ergänzung ist wie immer Angela Sarti von der Bio-Kräutermanufaktur mit ihren Mitmachaktionen für jung und alt. Schnell kamen wir mit den Eltern ins Gespräch und konnten zum Adolphshof und der solidarischen Landwirtschaft informieren. Mehrere wünschten auch weitere Informationen. Diese wurde auch gleich am nächsten Tag versendet.

Um 14 Uhr haben Verena von der Bildung und Uwe von der SoLawi auf der Hauptbühne Rede und Antwort zum Adolphshof gestanden.

Und auch Dank der vielen Helfer war der Tag super.

Blick auf den Opernplatz
Unser Stand
Kleine Pause
 
 

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Hoffest 2018

06.05.2018

Am ersten Sonntag im Mai stand das diesjährige Hoffest wieder unter einem glücklichen Stern. Schon das Aufbauen und Vorbereiten am Vortag fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Die Besucher konnten ganz entspannt bei Live-Musik die vielen Attraktionen des Hofs kennenlernen. Alle Bereiche (Bildung, Sozialtherapie und Landwirtschaft) waren geöffnet und die Führungen wurden stark nachgefragt. Das Schaukochen fand auch dieses Jahr großen Zuspruch. Zum Schluss hieß es: Ausverkauft!

Und wie immer sehr beliebt war das „Kuhroulett“. Beim Gang zum Melkstand konnte gewettet werden, auf welches vorher markierte Feld eine Kuh ihren „Fladen“ fallen lässt. Richtig gelegen hatte Alexander aus Mehrum und freute sich über einen Geschenkkorb.

Am Infostand der SoLawi gab es reges Interesse und auch wieder Nachfragen nach einem Depot in Burgdorf. Dieses Jahr wollen wir es angehen. Noch im 1. Halbjahr soll mit den Vorbereitungen begonnen werden.

gemütliches Flanieren
Klezmermusik
Warten am Grillstand
Warten auch beim Schaukochen

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Apfelfest

01.10.2017

Freudig blicken wir auf das Apfelfest am ersten Sonntag im Oktober zurück. Bei kaum für möglich gehaltenen blauen Himmel präsentierte der Adolphshof den hunderten Ausflüglern vielfältige Aktivitäten rund um den Apfel.

So konnten die Besucher beispielsweise selber Apfelsaft pressen, beim Apfelquiz allerlei Fragen beantworten, Apfelstockbrot braten, eigenes Kräutersalz herstellen und auf Eseln reiten. Viele Familien brachten ihre eigenen Äpfel zum Fest mit und ließen die Sorten von der Pomologin Sabine Fortak aus Königslutter bestimmen. Besonders eindrucksvoll war wieder die Präsentation der vielen alten Apfel- und Birnensorten. Die Käserei hatte extra einen Ziegenfrischkäse mit Apfelgelee produziert, der auf positive Resonanz stieß.

Die Sozialtherapie lud bei ihrem Tag der offenen Tür zu Tänzen und Eurythmie zum Mitmachen sowie zu Führungen durch die Wohngruppen ein. In der Holzwerkstatt konnten Arbeiten der Bewohner erworben werden. Besonders erwähnenswert ist die „Percussiongruppe“ der Sozialtherapie, die mit rhythmischen Trommeln auf sich aufmerksam machte.

Das Angehörigencafé verkaufte leckeren Kuchen, Kaffee sowie Tee und die Landwirtschaft sorgte mit Grillkäse, Kürbissuppe, Bratwurst und Erfrischungsgetränken für die herzhafte Stärkung des leiblichen Wohls.

Weiterhin präsentierten mehrere externe Initiativen wie z.B. der NABU und der BUND ihre Arbeit.

Die Klezmergruppe Cladatje aus Ottersberg ließ viele traditionelle Musikstücke im Hof erklingen und spielte gar zum Tanz auf.

Wir konnten an unserem Stand der Solidarischen Landwirtschaft sieben neue Mitlandwirte mit insgesamt 5,5 Ernteanteilen gewinnen. Hier zeigte sich, dass die meisten InteressentInnen bereits viele Informationen zum solidarischen Prinzip besaßen und das Apfelfest nutzten, die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise des Hofes mit der großen Vielfalt persönlich kennenzulernen. So brauchten die freiwilligen HelferInnen an unserem Stand den „Neuen“ nur noch ihre Erfahrungen aus dem Depotleben schildern, so dass die Entscheidung für Teilnahme an der Solidarischen Landwirtschaft leicht fiel.

Wir sagen ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Helfer, Aussteller und natürlich besonders den Besuchern.

Apfelfest 2017
Apfelquiz
Gespräche am Infostand SoLawi
Klezmergruppe Cladatje
Percussiongruppe der Sozialtherapie

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Depot in Hildesheim wird Wirklichkeit

15.09.2017

15 Teilnehmende berieten am Freitag, dem 15.9., in Hildesheim über die Gründung eines Depots für SoLawi. Es standen 3 mögliche Standorte zur Wahl. Das allein ist schon sehr bemerkenswert, ist doch allgemein die Suche nach einer Garage oder einem kleinen Lagerraum das größte Problem.

Uwe Maasberg begrüßte alle auf das herzlichste und stellte den geplanten Ablauf der Gründungsversammlung vor. Fragen zu SoLawi gab es nicht mehr, alle waren bestens informiert. Danach gab Michaela Maasberg Informationen zu den einzelnen Standorten und bat anschließend die Anwesenden um Abstimmung für einen Standort. Die Mehrheit stimmte für das Angebot der Freien Waldorfschule am Moritzberg.

Danach galt es die Aufgaben für das Depot zu beschreiben. Was steht hinter Depotverantwortung, Finanzverantwortung und Brotbestellung? Es gab einzelne Meldungen zur Übernahme von Verantwortungen. Michaela stellte sich für den Anfang als Depotverantwortliche zur Verfügung. Die weiteren Aufgaben werden von einem kleinen Team weiter vorbereitet.

Und inzwischen liegen auch Teilnahmeerklärungen über 12,5 Ernteanteile vor. Ein guter Start.

Nun geht es an die Vorbereitung eines Mietvertrages und die Ausgestaltung des Depots. Wenn nichts mehr dazwischen kommt kann das Depot zum 1. November in Betrieb gehen.

Depotvorstellung
Abstimmung
Klärung von Fragen
Letzte Diskussionen
 

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SoLawi Sommerfest

09.09.2017

Zum ersten Sommerfest der SoLawi trafen sich am 9. September über 40 Mitlandwirte mit Kind und Kegel zum „Landausflug“ auf dem Adolphshof. Petrus war uns hold, es blieb trocken! Auch die Depotgründer des neuen Depots aus Hildesheim waren gekommen und Tochter Sophie „beschriftete“ alle mit Namen. So war die „richtige“ Ansprache kein Problem.

Es wurde gegrillt und man konnte sich an den vorzüglichen mitgebrachten Salaten erfreuen. An den Tischen bildeten sich schnell angenehme Gesprächsrunden. Es wurde sich ausgetauscht und “gefachsimpelt“. Der angebotene Hofrundgang erfreute sich allgemeiner Beliebtheit.

Zum Abschied wünschten viele dieses Fest auch im nächsten Jahr!

SoLawi Sommerfest auf der Obstwiese
 
 
 
 

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Aktionstag

08.07.2017

Das feuchtwarme Wetter macht es möglich: rasantes Wachstum auf den Gemüsebeeten überall. Wer die letzten Tage zum Adolphshof gefahren ist, hat es gleich mit einem Blick nach links auf die Felder erkannt. Nicht nur in den Reihen unserer Gemüsepflanzen, sondern daneben, darunter und auch darüber grünen Tausende von Beikräutern in großer Fülle. Und das hat viele Vorteile: Sie schützen nicht nur den Boden vor der Sommersonne, sondern sie bringen die Vielfalt auf den Acker. In der konventionellen Landwirtschaft durch Pestizide weitgehend beseitigt, finden sie im Ökolandbau ihre letzten Nischen. Sie sind oft die einzigen Blühpflanzen weit und breit und bieten so den Insekten Nahrung und Lebensraum.

Da wir aber natürlich eine möglichst große Menge Gemüse in bester Qualität ernten möchten, muss das Wachsen der Wildkräuter kontrolliert werden. Zwischen den Reihen bewegt unser Gärtner Marcus mit ruhigem Händchen präzise den Schlepper mit den mechanischen Hacken voran. In den Reihen hilft zwischen den gesetzten Gemüsepflanzen, wie beispielsweise den Kohlsorten, die Handhacke weiter. Bei ausgesätem Gemüse, wie z.B. den Möhren und Pastinaken, hilft bei unserer SoLawi schließlich nur das zeitintensive Jäten, um den kleinen Pflänzchen genügend Raum zum Wachsen zu ermöglichen.

Deswegen trafen sich beim Aktionstag zehn hoch motivierte Menschen zum gemeinsamen Arbeiten. Nach einer fachkundigen Anleitung unserer Gärtnermeisterin Sarah in die Jätetechnik und die verschiedenen Blätterstadien der jungen Pflänzchen, waren es für einige ganz neue Bewegungen. Es wurden Muskeln angeregt, deren Existenz lange verborgen war. Aber schnell wurde klar, welchen Mehrwert wir noch gewonnen hatten:

Beim Jäten kommt man zur Ruhe, spürt die Erde zwischen den Händen und kann dem Vogelsang lauschen, lernt die Mitlandwirte, die vielen verschiedenen Beikräuter und diverse Insekten kennen. Manche bezahlen dafür in der heutigen Zeit woanders viel Geld.

In der Mittagspause konnten wir leckeres Zucchini-Kartoffel-Lauchzwiebel-Gratin mit buntem Salat, welches zwei Mitlandwirtinnen zu bereitet hatten, unter der Remise bei herrlichstem Sommerfeeling genießen.

Frisch gestärkt ging es weiter, bis wir zum abschließenden Kaffee mit drei selbstgebackenen Kuchen insgesamt 12 Reihen Möhren und Pastinaken frei gelegt hatten. Mit vielen tollen Begegnungen und Erlebnissen verließen wir in freudigen Erwartung auf eine tolle Ernte den Adolphshof.

Und allen, die nun befürchten, dass es nach unserem Aktionstag keine blühenden Wildkräutern auf dem Gemüsefeld mehr geben wird, sei versichert, dass links und rechts der Beete noch genügend Platz für kontrolliert wildes Wachstum geblieben ist.

Uwe Schmida

Jät-Meditation
Pause in fröhlicher Runde
 
 
 

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Hoffest auf Gut Adolphshof

07.05.2017

Auch dieses Jahr präsentierte sich der Adolphshof mit seinem Hoffest als idealer Ausflugsort für die ganze Familie. Mit einem breiten Kulturangebot und vielfältigen Angeboten für die Kleinen war für jeden etwas dabei. Auf der Streuobstwiese konnten die jüngeren kleine Ziegen streicheln und füttern, beim Imker über die Schulter schauen und ein lehrreiches Bauernhofquiz lösen. Außerdem gab es am Lagerfeuer Stockbrot. Begeisterung löste auch das Akkordeon Konzert von Goran Stevanovic unter einem blühenden Apfelbaum aus.

Rund um die Remise lockten der Marktplatz mit Pflanzenverkauf und der Infostand der SoLawi viele Besucher. Sehr interessiert wurde beim Schaukochen zugeschaut. Unser Profikoch Martin Bischoff zauberte aus Produkten vom Adolphshof ein schmackhaftes Drei-Gänge Menü. Als Vorspeise gab es Rote-Bete Taschen gefüllt mit Ziegenfrischkäse. Der Hauptgang bestand aus Curry-Sellerie-Puffer mit feurigem Gemüse aus dem WOK und einem Dip aus schwarzem Rettich mit Quark. Zum Dessert servierte er frisch gemachtes Joghurteis mit glasierten Äpfeln. (Rezept wird auf vielfachen Wunsch nachgeliefert.)

Leerlauf gab es nie. Neben Führungen zu den verschiedenen Tieren und auf den Gemüseacker waren wie jedes Jahr die Feldrundfahrten mit dem Trecker besonders beliebt. In der Holzhalle der Sozialtherapie lud der Kammerchor „Acustico“ mit Werken von Scarlatti bis Brahms zum Zuhören ein und auf dem Innenhof konnten wir Klezmermusik lauschen.

Natürlich wurde auch das leibliche Wohl an diesem wunderschönen sonnigen Frühlingstag mit vielfältigen Getränke- und Essensangeboten am Grillstand und im Verkaufswagen befriedigt. Die Sozialtherapie bot im Elterncafe Kaffee und Kuchen an und lud ein zum Besuch der Werkstätten. Alle Angebote fanden regen Zuspruch.

Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Helfern, die dieses Fest vorbereitet und sicherlich allen Besuchern unvergessliche Stunden auf dem Adolphshof ermöglicht haben.

Beim Picknick
Auch Stockbrot gab es
Akkordeonkonzert auf der Streuobstwiese
Am Bienenstand mit Schaurahmen
Martin Bischoff beim Hauptgang
Beim Kochen
Beim Gemüse putzen
Andrang am Grillstand
Pflanzen von Vollmer
Das Umweltzentrum

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Dr. Grönemeyer filmte auf dem Adolphshof

30.03.2017

Ende März besuchte Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer mit seinem Aufnahmeteam von CSF-Medien den Adolphshof. Für das ZDF werden Ausgaben der Sendung „Dietrich Grönemeyer: Leben ist mehr“ produziert, die an vier christlichen Feiertagen jedes Jahres gesendet werden. Oft stehen sie unter dem Thema: Natur erhalten – Schöpfung bewahren. Seit geraumer Zeit beschäftigt ihn das Sterben der bäuerlichen Landwirtschaft. Seine Sendung an Christi Himmelfahrt wird deswegen den Titel: „Krise in der Landwirtschaft – Bürger werden Bauern“ tragen.

Am Beispiel der solidarischen Landwirtschaft vom Gut Adolphshof möchte er eine der verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, einen Hof in seiner ganzen Vielfalt erhalten zu können. Mit Acker- und Gemüseanbau, mit Milchvieh (Kühe und Ziegen), Schweinen und auch Hühnern.

Auf dem Adolphshof wurde vor 4 Jahren die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) eingeführt. Hierbei kaufen die sogenannten „Mitlandwirte“ als Kunden nicht mehr einzelne Produkte, sondern finanzieren mit einem festen monatlichen Beitrag die Kosten der Landwirtschaft. Dafür erhalten sie anteilmäßig die frischen Lebensmittel vom Hof.

Herr Grönemeyer war sehr beeindruckt von dieser, für ihn neuen Methode, alteingesessenen Landwirten beim „Überleben“ mit der ganzen Vielfalt zu unterstützen. Für viele Hofbewohner waren die zwei Tage recht aufregend, brachten sie doch Abwechslung in den normalen Ablauf. Doch allen, dem Team um Herrn Grönemeyer und den Protagonisten vom Hof und der SoLawi hat es viel Freude bereitet. Die Filmaufnahmen mit den noch ganz jungen Ziegenlämmern waren sehr bewegend. Nur mit Mühe konnte das Team davon abgehalten werden, gleich einige Lämmer mitzunehmen. Beim gemeinsamen Mittagessen mit dem Hofteam konnten anregende Gespräche geführt werden. So konnte Herr Grönemeyer den Hof nicht nur mit zwei großen Taschen voller leckerer Produkte aus dem Hofladen, sondern auch mit der Gewissheit verlassen, dass die Solidarische Landwirtschaft eine große Chance zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Bewahrung der bäuerlichen Strukturen und unserer Natur- und Kulturlandschaft ist.

Der Beitrag wird am 25. Mai um 14:50 Uhr im ZDF gesendet: Dietrich Grönemeyer: Leben ist mehr „Krise in der Landwirtschaft: Bürger werden Bauern“.

Drehbuchbesprechung
Herr Grönemeyer auf dem Adolphshof
Das Filmteam
Beim Ernten
Im Ziegenstall
Beim Füttern
Mit Ziegenlamm
Mit Ziegenlamm
Im Hofladen
Im Depot

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Landwirtschaftsdelegation aus Vietnam besucht SoLawi Adolphshof

09.03.2017

Am 09.03.2017 war eine hochrangige Landwirtschaftsdelegation aus Vietnam mit dem Minister an der Spitze auf dem Gut Adolphshof, um sich über die Solidarische Landwirtschaft zu informieren. Sabine, Marie und Uwe haben die sehr interessierten Menschen über den Hof geführt. Am Ende gab es sogar einen „Orden“ ;-)

Landwirtschaftsdelegation aus Vietnam besucht SoLawi Gut Adolphshof
SoLawi Gut Adolphshof erhält Orden aus Vietnam
Landwirtschaftsminister Vietnams überreicht Orden an SoLawi Gut Adolphshof
 
 

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Slow Food lud zum „Tierwohl-Abend“

23.02.2017

Gemeinsam mit der Tierschutzbeauftragten des Landes Niedersachsen, Michaela Dämmrich, und Ricarda Rabe vom Kirchlichen Dienst auf dem Lande hatte Slow Food Hannover zu einem „Tierwohl-Abend“ am 23. Februar 2017 eingeladen.

Neben dem Gut Adolphshof waren der Hutewaldhof Riskau und das Gut Brenneckenbrück als Vertreter von Neuland eingeladen, um über ihre Wege zu einer tierwohlgerechten Haltung zu berichten.

Beim Verein Neuland haben sich Erzeuger und Zerlegebetriebe zusammengeschlossen, um gemeinsam nach selbst definierten Tierschutzstandards ohne Biozertifizierung zu arbeiten.

Anschließend stellte Uwe Schmida die solidarische Landwirtschaft Adolphshof vor. Hierbei bezahlt der „Kunde“ nicht mehr einzelne Produkte, sondern finanziert mit einem festen monatlichen Beitrag den Erhalt des landwirtschaftlichen Betriebes in seiner großen Vielfalt.

Einen ganz anderen Weg geht der Hutewaldhof Riskau mit der Vermarktung der Schweinehaltung, dem sog. Schweineleasing. Verbraucher zahlen einen festen monatlichen Betrag und erhalten dafür ein ganzes oder aber auch ein halbes Schwein nach dem Schlachten und Zerlegen. Die Schweine einer alten Haustierrasse werden bei natürlicher Fütterung ganzjährig im Freiland und kurzzeitig im Herbst sogar in einem Eichenwald gehalten.

Allen diesen Konzepten gemein ist die Erfordernis, dass die Konsumenten mit einem höheren Geldbetrag ihre Wertschätzung für das Stück Fleisch zum Ausdruck bringen, als es z. B. für ein ähnliches Produkt aus Massentierhaltung erforderlich wäre.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Besucher noch die leckeren Produkte der einzelnen Höfe probieren.

Susanne vom Adolphshof hatte köstliche Schnittchen belegt mit Leber-, Blut- und Bregenwurst sowie Ziegenfrischkäse zubereitet, die in kürzester Zeit mit Begeisterung verspeist wurden.

Unsere Teilnahme hat sich sehr gelohnt: Wir konnten darüber neue Mitlandwirte gewinnen.

Dr. Ebner von Slow Food
Uwe Schmida stellt SoLawi Gut Adolphshof vor
Kathrin Ollendorf vom Hutewaldhof
Gut besuchte Veranstaltung
 

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Neues Depot in der Nordstadt

28.12.2016

Frisches Gemüse, Fleisch und Käse vom Gut Adolphshof bequem vor Ort abholen - das ist ab Januar 2017 auch für die Bürger aus der Nordstadt möglich. Die Initiative Solidarische Landwirtschaft hat einen kleinen Lagerraum in der Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt e.V., Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, 30167 Hannover gefunden. Auf einer Gründungsversammlung im November stimmten alle der Anmietung zu. Regularien wurden abgestimmt und es fanden sich auch ein Depotverantwortlicher und eine Finanzverantwortliche.

Gleich zu Beginn wird mit 12 Mitlandwirten gestartet. Daran sieht man das große Interesse im Stadtteil.

Inzwischen wurde der Lagerraum in einer Gemeinschaftsaktion mit den notwendigen Utensilien ausgestattet und nun wird die erste Lieferung erwartet.

Auf der Gründungsversammlung
 
 
 
 

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Solidarische Landwirtschaft Gut Adolphshof aus Lehrte-Hämelerwald gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

28.11.2016

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 28. November zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Sabine Adam, Jochen Ziepke und Werner Könecke mit Moderator Michael Thürnau über die Solidarische Landwirtschaft Gut Adolphshof.

Zu Beginn stimmte uns Anja Grimmell mit einer Führung durch das Funkhaus auf die Stunde mit Michael Thürnau ein. Es ging durch die Studios, in den kleinen Sendesaal und weiter in den großen Sendesaal. Beeindruckend war hier die gute Akustik. Vorn kann man gut hören wenn hinten mit Papier geraschelt wird!

Nach dem obligatorischen Pressefoto und einem kurzen „Warm-Up“ waren wir auf Sendung. Sabine berichtete über den Hof und dass sich vor 5 Jahren die solidarische Landwirtschaft gründete. Sie beschrieb den Vorteil eines festen Kundenstamms von Mitlandwirten für den Hof und dass es jedes Jahr immer mehr Abnehmer werden. Der Hof umfasst ca. 130 Hektar, auf dem Ackerbau, Gemüseanbau und Grünland bewirtschaftet wird. Die Milch der Ziegen und Kühe wird in der Käserei auf dem Hof verarbeitet. Auch erwähnte Sabine die Bedeutung der Wochenmärkte und den Verkauf im Hofladen. Michael Thürnau erzählte, dass er in der Nähe von Hämelerwald aufgewachsen sei und heute auf dem Nachhauseweg Käse einkaufen würde. Unser Gespräch machte ihn neugierig auf die Hofprodukte! Interessant war für ihn die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft mit Düngung durch Kompostdung der Tiere vom Hof. Auch dass die Einhaltung der Richtlinien der ökologisch dynamischen Landwirtschaft regelmäßig geprüft werden.

Während der Musikeinspielungen wurde munter über SoLawi diskutiert. Daraus entstanden die nächsten Fragen.

Jochen beschrieb das Depot in Langenhagen, erklärte die Wichtigkeit eines Stromanschlusses und den internen Ablauf. Jedes Depot ist eigenverantwortlich organisiert. Auch dass er regelmäßig zum Hof fährt um beim Gemüseanbau zu helfen. Wichtig war ihm, dass trotz höherer Kosten als beim Supermarkteinkauf die nachhaltige Landwirtschaft gefördert wird. Er freut sich über das stetige Wachstum der Gemeinschaft und der Neugründung eines Depots in der Nordstadt zum 1. Januar.

Werner schätzte das Kennenlernen von ihm bislang unbekannten Gemüsesorten. Schnell lernten seine Frau und er dass z. B. Zuckerhut sowohl als Gemüse wie auch als Salat Verwendung findet. In einer von den Mitlandwirten eingerichteten Facebook Gruppe werden regelmäßig Rezepte ausgetauscht und dass es seiner Frau und ihm Spaß macht immer wieder Neues auszuprobieren.

Zu SoLawi sind sie durch den Aufruf zur Gründungsversammlung gekommen. Da machte es bei beiden „Klick“.

Die Zeit verging wie im Fluge, schon war eine Stunde vorbei. Uns hat es viel Spaß gemacht und wir hoffen dass es auch bei den Hörern „Klick“ gemacht hat.

Im großen Sendesaal
Gruppenbild mit Michael Thürnau
Kurz vor der Sendung
 
 

Mit freundlicher Genehmigung des NORDDEUTSCHEN RUNDFUNK, NDR 1 Niedersachsen

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Vollversamlung der Solidarischen Landwirtschaft Gut Adolphshof

19.11.2016

Alljährlich im November treffen sich alle Teilnehmer der solidarischen Landwirtschaft (SoLawi), um gemeinsam mit der Bäuerin (Betriebsleiterin) Sabine Adam und den Mitarbeiter*innen das nächste Erntejahr vorzubereiten. Dieses Jahr moderierten am 19.11. Jochen und Werner auf eine humorvolle Art durch die umfangreiche Tagesordnung. Mit einem gemeinsamen Lied stimmten wir uns auf den Tag ein.

Danach stellten sich die Mitarbeiter vom Hof und die Mitlandwirte aus den Depots vor. Bei der Vorstellung der derzeitigen Mitarbeiter auf dem Hof wurde unsere neue Gemüsegärtnerin Sarah Kerwath auf das herzlichste begrüßt. Erwähnt werden soll hier auch die erfolgreiche Gründung eines weiteren Depots in der Nordstadt. Zum 1. Januar soll es starten. Wir wünschen viel Erfolg.

Anschließend wurden Veränderungen auf dem Hof besprochen und die Wünsche der SoLawi eingearbeitet. Danach stellte Sabine Adam den Finanzplan mit allen zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben für das nächste Jahr vor. Daraus resultiert der Kostenbeitrag je Ernteanteil, den alle Mitlandwirte im Folgejahr zu zahlen haben. Er beträgt ab dem 1. März für einen ganzen Ernteanteil mit Fleisch 202 € und für den vegetarischen Anteil 162 €. Halbe Ernteanteile entsprechend die Hälfte.

Als interessante Entwicklung ist die Einrichtung einer Food Coop als Zusatzangebot vom Hofladen zu sehen. Dafür müssen noch die Details ausgearbeitet werden, damit es losgehen kann.

Im Vorfeld der Vollversammlung gab es den Wunsch etwas über die Bedingungen der Tierhaltung unter dem Demeter-Siegel zu hören und wie die Wurst- und Fleischherstellung im Besonderen auf dem Hof geschieht. Jan Uwe Klee vom Demeter Landesverband und Katharina Bühre vom Hof haben dies anschaulich erläutert.

Ronja und Marie vom Hof zeigten auf, bei welchen Tätigkeiten Mitlandwirt*innen den Hof tatkräftig unterstützen bzw. zukünftig verstärkt helfen können. Neben den Aktionstagen im Gemüse, auf der Streuobstwiese und in den Erdbeeren, bieten sich kleine abgeschlossene Tätigkeiten wie z.B. das Ernten und Putzen des Gemüses am Donnerstag, das Packen für die einzelnen Depots oder auch die wöchentliche Brotbestellung beim Bäcker an. Auch das Sortieren der Eier könnte von Mitlandwirt*innen übernommen werden.

Die Versorgung mit Getränken, mitgebrachten Kuchen, Snacks und einer köstlichen Gemüsesuppe hat hervorragend geschmeckt. Danke an alle Helferinnen und Helfer, die dies ermöglicht haben.

gut besuchte Versammlung
wir singen
Hofmitarbeiter
Sabine stellt den Finanzplan vor
im Gespräch
Jan-Uwe Klee
 
 
 
 

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Großeinsatz von freiwilligen Erntehelfern auf dem Adolphshof

22.10.2016

Am Samstagfrüh trafen sich über 20 Helfer zum Einsatz. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden auf der Streuobstwiese Äpfel gepflückt und auf dem Gemüseacker der Sellerie geerntet. Und auch die kleinen haben eine erstaunliche Ausdauer an den Tag gelegt. Gut dass wir für die Sellerieernte um Regenhose und Gummistiefel gebeten wurden.

Obwohl es nicht regnete waren die Stiefel und die Hose anschließend doch recht verschmutzt. Aufgrund des trockenen Sommers fielen die Sellerieknollen dieses Jahr etwas kleiner aus. Macht nichts - schmecken werden sie genauso gut.

Auf der Streuobstwiese konnten viele Äpfel geerntet werden. Überall standen volle Kisten zum Abtransport bereit.

Zu Mittag nahmen wir gemeinsam eine köstliche Kürbissuppe zu uns. Und für zwischendurch gab es warme Erfrischungsgetränke. Sie wurden in der Schubkarre für das Hühnerfutter befördert. Die Hühner kamen sofort erwartungsfroh heran gelaufen. Leider waren sie etwas enttäuscht, aber wir hatten alle einen schönen Tag und mit gemeinsamer Kraft ist wieder ein Teil der Ernte eingeholt.

Knollen lockern
Blattwerk und Wurzeln entfernen
beim Pflücken
reiche Apfelernte
Warme Erfrischung
Hühner warten auf Futter
 
 
 
 

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Apfelfest 2016

25.09.2016

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Den ganzen Tag herrschte strahlender Sonnenschein. Die Besucher strömten in Massen und kurz nach 12 Uhr war der Parkplatz schon fast gefüllt. Am Marktwagen und beim Grill bildeten sich lange Schlangen. Doch geduldig wurde gewartet. Neben dem Grill stand unser buntes SoLawi Auslieferungsfahrzeug und wurde bestaunt. Große Nachfrage gab es am Stand der Pomologin. Pausenlos musste sie Apfelsorten bestimmen. Und am Infostand von der Solidarischen Landwirtschaft wurde sich dann eingehend informiert. Speziell an der Gründung eines Depots in der Nordstadt bestand großes Interesse.

Kinder mosten selbst
Lieferfahrzeug
Obst von der Streuobstwiese
Pause beim Elterncafe
Pomologin bei der Arbeit
Schlange stehen am Grill
Sozialtherapie
 
 
 

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Mitlandwirte im Einsatz

11.06.2016

Zu Beginn des Sommers nimmt die Arbeitsbelastung auf dem Hof stark zu. Zur Unterstützung waren am Samstag, den 11.6. insgesamt 14 Freiwillige im Einsatz, um Kürbisse und Zucchini zu hacken. Parallel dazu wurden die Mohrrüben vereinzelt und auch von den „Beikräutern“ befreit. Nach diesen schönen Tagen mit viel Regen ist alles wie Irre gewachsen. Es wurde an diesem Nachmittag viel geschafft, doch zumindest ein weiterer Einsatztag ist nötig um die Möhrenreihen fertig zu stellen. Sehr gut hat uns der selbst gebackene Kuchen zum Kaffee geschmeckt. Um beim Grillen zum Abschluss schmeckten die Salate köstlich. Als Dessert gab es frisch gepflückte Erdbeeren!

Bei den Kürbissen
bei der Kaffeepause
mit köstlichen Erdbeeren
und Live-Musik
 

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Ökomarkt in Bissendorf

08.05.2016

Auch auf dem Ökomarkt in Bissendorf waren wir mit einem Stand vertreten.

Ökomarkt in Bissendorf
 
 
 
 

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TTIP-Demo in Hannover

23.04.2016

Zusammen mit Mitgliedern des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft war auch eine Delegation aus Mitlandwirten unserer SoLawi bei der Demonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Die Gruppenfotos sind leider nichts geworden, die Bilder zeigen aber schön die Atmosphäre der Veranstaltung, zu der Zehntausende nach Hannover gekommen waren.

TTIP-Demo Hannover mit Alternativvorschalg Solidarische Landwirtschaft
TTIP-Demo Hannover mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft
Yes We Can Stop TTIP Demo Hannover mit der Solidarischen Landwirtschaft
 
 

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Die erste Charge Sauerkraut ist versandfertig

06.03.2016

Zu sechst war die Arbeit in gut 2 Stunden erledigt. Fast 200 Portionen zu 500 g wurden abgefüllt und zwischendurch durfte auch probiert werden. Allen schmeckte das Kraut hervorragend. Zum Abschluss verwöhnten wir uns bei Kaffee und Tee noch mit einem leckeren Napfkuchen. Übrigens, von den 3 Fässern ist erst eins geleert. Diese Aktion wird wiederholt. Ach ja, für einen Besuch des Ziegenstalls zu den neu geborenen Lämmern war auch noch Zeit.

Renate beim Abfüllen
Konstantin trägt die Kisten in den Kühlraum
Ziegenlämmer
 
 

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„Übergangs-Leitung“ in der Gärtnerei

02.03.2016

Bisher ist noch kein/e Nachfolger/in für Katharina gefunden worden. Zitat vom Hof: „… Mit weiteren Bewerbern für die Stelle sind wir im Gespräch. Bis dahin übernimmt Helga weiterhin die ‚Übergangs-Leitung‘ in der Gärtnerei.“

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Abschied von Katharina Wenzel

16.02.2016

Katharina Wenzel verlässt uns zu Ende Februar. Sie war von Anfang an dabei und hat den Gemüseanbau auf dem Adolphshof aufgebaut. Vor Gründung der solidarischen Landwirtschaft gab es keinen Gemüseacker im größeren Umfang. Nun beginnt sie ein Master Studium „Organic Agricultural Systems and Agroecology“ [„ökologische Agrarwissenschaft“] in Wien. Die Gemeinschaft der Depotvertreter hat ihr für ihren weiteren Weg viel Erfolg gewünscht. Etwas Wehmut war beim Abschied nehmen schon dabei.

Abschied Katharina Wenzel
 
 
 
 

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Wir machen Sauerkraut

17.01.2016

80 Kilo Weißkohl – Das ist die Menge, die in diesem Jahr theoretisch jeder Mitlandwirt mit einem ganzen Ernteanteil bei der SoLawi Gut Adolphshof bekommen könnte. Selbst eingefleischte Weißkohl-Liebhaber runzelten bereits besorgt die Stirn angesichts solcher Mengen. Die Weißkohlköpfe sind dazu in diesem Jahr so extrem groß und schwer geraten, dass ich bereits eine Kreuzung mit der Kürbissorte “Gelber Zentner” vermute. Mutige Mitlandwirte – allen voran Olaf – haben sich daher schnell zusammengefunden für einen Sauerkraut-Aktionstag am Gut Adolphshof... Mehr auf unserem Blog.

Von Daniela Wingert

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Gouda mit Punkten?

17.01.2016

Vielleicht sind Euch beim Gouda rot-braune Punkte aufgefallen. Hierbei handelt es sich um seltene dunkelfarbige Probioni Bakterien. Diese kommen aus dem Futter in die Milch und von dort in den Käse Im Gouda sind sie zwar nicht gewollt aber sie sind vollkommen harmlos. Probionis sorgen im Emmentaler für die Lochbildung. Deswegen auch die verstärkte Lochbildung im Gouda. In der nächsten Saison will man dem bewusst entgegen wirken… Finde ich persönlich fast schade, denn so haben wir doch einen ganz einzigartigen Gouda.

Notiz von Antje aus der Käserei

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Vollversammlung SoLawi Gut Adolphshof

21.11.2015

Zur Vollversammlung am 21.11. im Rudolf-Steiner Haus in Hannover waren über 90 Mitlandwirte, Hofleute und Gäste anwesend. Zu Beginn gedachte die Versammlung der Verstorbenen in diesem Jahr. Besondere Würdigung fand die Schaffenskraft von Frank Limpinsel-Adam, der im Juli plötzlich verstarb. Mit einem gemeinsamen Lied stimmte sich die Versammlung auf die Arbeit an der Tagesordnung ein.

Zu Beginn stellte der Hof die Aktivitäten des Jahres in den Bereichen Landwirtschaft, Viehhaltung und Vermarktung vor. Insgesamt lässt sich eine positive Entwicklung verzeichnen, jedoch konnte durch die anhaltende Trockenheit im Sommer weniger Heu eingefahren werden. Sabine Adam stellte den Finanzplan des Hofs vor und begründete noch einmal die Kostensteigerungen in den einzelnen Bereichen. Daraus resultiert ein neuer Betrag (Richtwert) für einen ganzen Ernteanteil mit Fleisch in Höhe von 189,50 € für das Erntejahr 2016/2017 und 151,50 € für einen vegetarischen Ernteanteil. Mit Spannung wurde das Ergebnis des erstmalig angebotenen Bieterverfahrens erwartet. Die Überraschung war groß, schon im ersten Durchgang konnte ein positives Ergebnis erzielt werden.

In der dann folgenden Mittagspause stärkte sich die Versammlung an einem hervorragenden, gut schmeckenden Büffet aus mitgebrachten Speisen. Allen Spendern nochmals herzlichen Dank.

Danach hielt Hubertus von Hörsten vom Hof Wörme seinen mit Spannung erwarteten Vortrag zur Entwicklung der Hühnerhaltung im Bio-Bereich. Bioland und Demeter wollen zusammen mit Inga Günther von der Ökologischen Tierzucht gGmbH eine Hühnerlinie züchten, um zukünftig nicht mehr auf die Angebote der „industriellen Produzenten“ angewiesen zu sein. Besonderes Augenmerk liegt auch darin männlichen Küken ein Weiterleben zu ermöglichen, was bekanntermaßen in der herkömmlichen Tierzucht nicht möglich ist (Bruderhahninitiative). Weitere Informationen unter: www.oekotierzucht.de

Die SoLawi vom Gut Adolphshof ist auch Mitglied im Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft.org“. Insbesondere wird hier der Austausch unter den SoLawis vorangetrieben mit dem Ziel, deren Ideen weiter zu verbreiten.

Die Versammlung endete um 14:30 Uhr wiederum mit einem gemeinsamen Lied.

Vollversammlung 2015
Hofbericht Katharina, Sabine und Melanie
Hubertus von Hörsten
Hubertus von Hörsten
Schlusslied

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Apfelernte auf der Streuobstwiese „Klint“

24.10.2015

„Weihnachten ist dieses Jahr zwei Monate früher.“ So waren sich die Apfelpflücker beim Ernteeinsatz auf der Streuobstwiese „Klint“ einig. Das Wetter war zwar eher spätsommerlich als weihnachtlich aber einige Bäume waren so schwer behangen mit rotbäckigen Äpfeln, dass diese an Weihnachtsbäume erinnerten.

Auch geschmacklich hatten die Äpfel einiges zu bieten: süß-säuerliche fruchtige Explosionen auf der Zunge – mit mmmh-Effekt. Die verschiedenen Sorten waren dabei erstaunlich divers im Aroma. Von zucker-fruchtig-süß bis sanft-herb und sauer. Diese Geschmackserlebnisse motivierten die Pflücker auch die Äpfel von den höchsten Ästen irgendwie in die Apfelkiste zu bekommen.

47 Kisten und eine (wirklich große) Großkiste voll mit Äpfeln – vor allem für die SoLawi aber auch den Verkauf – waren das üppige Ergebnis des Ernteeinsatzes. In den kommenden Wochen dürfen sich alle SoLawisten auf leckere Äpfel freuen.

„Liebe Freunde der Obstwiese,
am Samstag waren wir bei strahlendem Sonnenschein über 10 engagierte Pflücker und konnten eine herrliche Ernte einfahren: schätzungsweise knapp eine Tonne von über 10 verschieden Apfelsorten. Den größten Anteil hatte wiederum der Boskoop. Es war ein wundervoller Tag und eine gute Stimmung!
Wenn wir die beiden Pflücktermine und die große Leseernte für die Saftpresse zusammennehmen, können wir sehr dankbar über das Ergebnis sein.
Im Winter werde ich wieder zu Pflegeaktivitäten auf die Wiese einladen, auch wünschen sich viele von uns im Frühjahr ein Obstbaumschnittseminar mit Torsten Rentz. Ich werdee rechtzeitig über weitere Aktivitäten informieren.
Herzliche Grüße
Reinhard Kindt“
Lieblingsapfel
Abtransport der Äpfel
Die höchsten Äpfel am Baum
 
 

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One Apple a day, keeps the doctor away

„Freunde der Obstwiese“ und Apfelfest

27.09.2015

Die Wiedersehensfreude ist immer groß, wenn wir uns in Abständen mit einer gewissen Regelmäßigkeit an der über hundert Jahre alten Streuobstwiese auf Gut Adolphshof verabreden. Neben sonst Baum pflegerischen Aufgaben stand dieses Mal die vorbereitende Ernte für unseren Groß-Event, das jährliche Apfelfest mit jährlich weit über 2000 Besuchern, am 27. September (11-17 Uhr) an.

Wir sollten belohnt werden für unsere zahlreichen Obstbaum-Schnitt-Einsätze über alle Witterungsbedingungen und Jahreszeiten hinweg, unter fachmännischer Anleitung von dem Baumgärtner Torsten Rentz und unsere Früchte dafür ernten dürfen!

Ausgestattet mit umgehängten Pflücktaschen, Leitern, verschiedenen, auch sehr langen Pflückern, Kisten und kleinem Trecker für den Kistenabtransport, nahm sich erstmal jeder von uns einen Baum und somit eine Sorte vor. So klangvolle Namen der geernteten Apfelsorten hört man selten und findet sie auch nicht ohne weiteres auf Bio-Märkten. Wer kennt schon die Rote Sternrenette, bei der der ganze, im dunklen rot leuchtende Apfel rundum sternförmige Kanten aufweist? Jede von uns geerntete Sorte weist ein völlig konträres Äußeres auf und hebt sich in Duft, Geschmack, Form, Farbe und Größe völlig von seiner Gattung ab. So verwundert es auch nicht, dass die Sorten ganz unterschiedliche Einsatzstärken und Qualitäten haben. Ist der eine Apfel gut zum Entsaften, gibt der nächste ein gutes Backergebnis. Einer eignet sich für die Marmelade, oder zum sofortigen Verzehr. Zum Probieren locken Sorten mit Parfüm artigem, starkem Duft. Man fragt sich, wie schmeckt das, was so riecht und kommt zu einem höchst sinnlichen Vergnügen, auch durch die unterschiedliche Konsistenz des Apfels.

Alle von uns gepflückten Sorten sind auf dem Apfelfest zu probieren und zu bestaunen gewesen: Roter Gravensteiner, Zabergäu Renette, Roter Herbstkalvil, Biesterfelder Renette, Freiherr von Berlepsch, Gelber Richard, Horneburger Pfannkuchen, Englischer Küchenapfel, Jakob Fischer, Gelber Edelapfel und die bereits erwähnte Rote Sternrenette. Die geschmackliche Bandbreite ist enorm und versetzt einen in Erstaunen!

Bei einem Bestand von 750 Bäumen, wobei die Äpfel den größten Anteil, neben Birnen, Zwetschgen, Mirabellen und Kirschen bilden, handelt es sich vorwiegend um alte Sorten! Außer der Obstwiese am Hofeingang existieren noch die Standorte der Obstwiese am Hain Wald, Einzelbestände auf Weiden, die Eingangsstraße säumende Bäume und Bestände am Ost-, Nord- und Süd-Weg. Da kommt viel erhaltenswertes und pflegebedürftiges zusammen, weshalb Zuwachs in unserem Kreis der Freunde der Obstwiese immer willkommen ist!

Weil es, wie ich finde so interessant ist, liefere ich jetzt in diesem Zusammenhang auch gleich den historischen Zusammenhang zur Entwicklung des Obstbaumanbaus mit, eine Einzigartigkeit, wie es viele auf Gut Adolphshof gibt und häufig auf alten Höfen mit langer, traditionsreicher DEMETER – Bewirtschaftung.

1900 – 1930 wurde eine Baumschule angelegt, woraus sich die Altbestände auf der Obstwiese am Hofeingang, auf Weiden und an den Alleen zusammensetzen. 1900 wurde auch die Neu-Anlage der Obstwiese am Hofeingang, auf der unser Kreis bislang hauptsächlich tätig ist und die Obstbaumalleen realisiert. 1982 wurden die ersten Ersatzpflanzungen auf der Obstwiese am Hofeingang vorgenommen. 1985 kam es zur Neu-Anlage der Obstwiese am Hain Wald.

  • 1992 – 1. Nachpflanzung mit 160 Bäumen an Alleen und auf den Obstwiesen
  • 2000 – 2. Nachpflanzung mit 40 Bäumen auf den Obstwiesen
  • 2001 – 3. Nachpflanzung mit 10 Bäumen
  • 2002 – 4. Nachpflanzung mit 20 Bäumen
  • 2003 - 5. Nachpflanzung mit15 Bäumen
  • 2004 - 6. Nachpflanzung mit 25 Bäumen

Durch wenige, erst kürzlich dazugekommene Pflanzungen und das somit sehr unterschiedliche Alter der Bäume, durften wir als Gruppe um Torsten Rentz auch viele unterschiedliche Schnitt Anwendungen lernen, so etwa den Verjüngungsschnitt, den Erziehungsschnitt und den Erhaltungsschnitt. Bei jedem unserer Treffen wird Gelerntes wiederholt, was auch Neu Interessenten den Einstieg möglich macht!

Besonders hervor zu heben ist jedoch, dass man eine Verbindung zum Baum herstellen sollte und genau dokumentieren, wie man den Baum formend unterstützen will, um auch im nächsten Jahr seine Pläne verfolgen zu können und dem Baum durchgängig Gutes zu tun! Jede Maßnahme am Baum wird so in der Gruppe erörtert und diskutiert, auch zeichnerisch festgehalten. Wichtig ist hier das Zusammenwirken von Landwirtschaft, Bildung und Sozialtherapie, als Nutzer und konstante Begleiter der Bäume über Jahre!

Zurück zu unserem Pflück-Einsatz! Vorbereitend wurden morgens beim Frühstück noch fix zwei Bleche mit Apfel- und Pflaumen-Streuselkuchen von Ruth Kindt gebacken. Ihre Kürbis-Ingwer-Suppe, vom ersten geernteten Kürbis in diesem Jahr, war gehaltvoll und mit dem dazu gereichten Ciabatta-Brot aus unserem Hof-Getreide, eine herrliche Mittagsmahlzeit; das wir es uns gut gehen lassen, gehört für die Freunde der Obstwiese zu jedem Arbeits-und Bildungs-Einsatz dazu!

Angelika Güntzel, aus dem Bildungsbereich vom Hof und Gudrun Lembke aus der Sozialtherapie, sowie Reinhard Kindt aus dem Vorstand der Landbauforschung, einige SoLawi (Solidarische Landwirtschaft)-Mitlandwirte und Mitlandwirtinnen, Helmut Strohmayer (Unterstützer der 1. Stunde von Gut Adolphshof) wie auch die Anwesenheit und Unterstützung von Sabine Adam-Limpinsel, unserer geschätzten Landwirtin, machten die Aktion einmal mehr zu einer in Dreigliederung, Landwirtschaft, Sozialtherapie & Bildung zusammenwirkenden, runden Gemeinschaftsunternehmung und hinterlässt ein bleibend starkes, wie facettenreiches Gefühl!!

Da Frank, unser Landwirt, für uns alle „gerade“ überraschend verstorben war, freuten wir uns besonders über Sabines Anwesenheit in gewohnt entspannter Atmosphäre. Frank war für uns auch anwesend, hatte er doch im Kreise der Freunde der Obstwiese eine tragende, tatkräftige Rolle gespielt. Unser Einsatz hat ihn sicher gefreut und wir waren in Gedanken mit ihm verbunden.

Auch das Wetter spielte mit, die Sonne beschien uns und der einsetzende Regen am Nachmittag schloss unsere Aktion wie auf Bestellung ab.

Unser, ein paar Tage darauf folgendes Apfelfest, wurde wie üblich vom schönsten Sonnenwetter gekrönt und ließ an Besucherzuspruch nicht nach. An unserem Info-Stand konnten wir sofort drei neue Mitgliedschaften für unsere Solidarische Landwirtschaft werben und haben ordentlich viele neue Interessenten gewinnen können. Augenfällig war, dass die Besucher diesjährig wesentlich mehr Wissen zu SoLawi-Themen mitbrachten und gezielter Fragen stellten. Zwei Männer bekundeten besonderes Interesse an unserer Obstwiese.

Zukünftig freuen wir uns über viele helfende Hände. Wer den Hof erleben möchte, ist in unserem Freundeskreis herzlich willkommen! Wie gesagt, verstehen wir es nicht nur Arbeit und Genuss feiernd zu verbinden, wir lernen auch beständig fachlich dazu. Unser nächster Einsatz, sowie die zukünftigen, sind unter „Veranstaltungen“, hier auf unserer Seite im Netz zu finden.

Kirstin Çibuk
Mitbegründerin SoLawi Gut Adolphshof
Kreis Öffentlichkeitsarbeit SoLawi Gut Adolphshof
MitLandwirtin

Hofsorten
Saftverkauf
SoLawi-Stand
Sortenbestimmung
 

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Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu-Brauerei verliehen

19.06.2015

Die Brauerei Lammsbräu hat in der Gruppe Privatpersonen/Vereine und Institutionen das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft mit dem mit 2.000 € dotierten Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Demeter würdigt Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Aus der Laudatio:

„Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft begeistert als Musterbeispiel einer klassischen win-win-Strategie: gemeinsam ackern, zusammen ernten, alles teilen, besser essen.
Das Konzept der solidarischen Landwirtschaft ist so einfach wie gescheit: Bürger einer Region tun sich mit Bauern zusammen und übernehmen gemeinsam Verantwortung für einen Hof. Dieser hervorragende Ansatz hat die Jury überzeugen können, so dass das Netzwerk in diesem Jahr einstimmig als Preisträger ausgewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!“

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von rund 150 Höfen und Initiativen, die sich für die Umsetzung der Solidarischen Landwirtschaft, kurz: „SoLawi“, in Deutschland engagieren. Bei der SoLawi finanzieren Bewohner einer Region gemeinsam einen landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Betrieb. Sie teilen sich die Erträge und Risiken. Ziel ist die Erhaltung einer vielfältigen Landwirtschaft, in der wertvolle Lebensmittel entstehen.

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Die Erdbeergruppe lädt ein

15.06.2015

Endlich war es soweit. Nach lang anhaltender Pflege der rund 1.700 Pflanzen in den Erdbeerreihen durch die Erdbeergruppe konnten Anfang Juni die ersten süßen Früchte in die Depots geliefert werden.

Leider halten sich die Erdbeeren aber nicht an die wöchentlichen Lieferzeiten und reifen „frecherweise“ einfach weiter, so dass nicht nur donnerstags für die Auslieferung am Freitag gepflückt werden muss, sondern auch noch montags. Was tun fragten sich folglich die Erdbeergruppe und Katharina. Ganz einfach! Über den wöchentlichen Rundbrief wurden alle Mitlandwirte zum gemeinsamen Erdbeerpflücken am 15. Juni aufgerufen. Insgesamt sieben große und drei kleine Mitlandwirte folgten dem Ruf und füllten 2 Stunden lang die Schalen mit den wohlschmeckenden roten Früchten. Natürlich durfte auch nebenbei genascht werden.

Auf diese Weise gab es für einige Depots zusätzliche Erdbeeren und eine glückliche Erdbeergruppe. Endlich bestand der Einsatz nicht nur aus Beikraut jäten, sondern aus Pflücken, Teilen und Essen!

Es wurde beschlossen, diesen Einsatz während der Erdbeersaison -voraussichtlich bis Ende Juni- jeden Montag ab etwa 16:30 Uhr zu wiederholen.

Text und Fotos von Petra & Uwe Schmida

Im Erdbeerfeld
Im Erdbeerfeld
 
 
 

...und hier die unmittelbare Resonanz einer Mitlandwirtin:

„Diese Früchte schmecken noch paradiesisch und sehen auch aus, wie Erdbeeren aus Kindheitstagen in Erinnerung geblieben sind! In den Geschäften und auf den Märkten finden wir dieser Tage massenhaft einheitlich große, blasse und wässerig schmeckende Früchte vor. Masse statt Klasse! Besonders freue ich mich über die Teilnahme der Kinder und ihrer Eltern, über die Beteiligung auch aus unserem Depot, etwas, was Verbundenheit über die Stadtteile hinaus schafft.
Da wird der Bauernhof wieder zum Lernort, mit allen Sinnen erfassbar. Diese Kinder werden lebenslang berichten, denn sie wissen wie Erdbeeren riechen, sich anfühlen, welch intensives Rot sie haben und wann und wie sie unter welchen Bedingungen gewachsen sind, ein schöner Tag, bei schönem Wetter.“

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Gärtnern in den Pastinaken

06.06.2015

Immer wieder Samstags kann auf freiwilliger Basis in den Gemüsebeeten geholfen werden. Am 6. Juni sollten die vor ca. 6 Wochen gesäten und seit 3 Wochen aufgelaufenen Pastinaken verzogen und von Beikräutern befreit werden. Wir waren zu neunt, inklusive unserer „Gemüsebäuerin“ Katharina. Eine große Hilfe war die neue Radhacke. Mit ihr konnten sehr gut die Beikräuter zwischen den Reihen und auf den Wegen entfernt werden. Das verziehen und säubern gestaltete sich mit der „Jätefaust“ deutlich arbeitsintensiver. Doch wie geplant zu Mittag hatten wir unser angestrebtes Ziel (fast) erreicht. Gut dass uns auch zwei Praktikanten der Freien Waldorfschule Hildesheim unterstützt hatten.

Arbeiten mit der Jätefaust
Die Radhacke
fertige Furche
 
 

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Hoffest 2015

03.05.2015

Dieses Jahr war uns das Wetter gnädig. Über 2.500 Gäste besuchten den Adolphshof.

An den Marktständen war immer reger Betrieb und nach kurzer Zeit waren auch schon die ersten Pflanzen ausverkauft. Beliebt waren auch die Trecker-Rundfahrten, die Ausstellung der Sozialtherapie, die Mitmachaktionen der Freiwilligen Feuerwehr und andere Attraktionen für die Kinder. Ein Renner waren auch die Führungen durch die Käserei. Am späten Nachmittag waren dann Bratwürstchen und der leckere Kartoffelsalat ausverkauft. Und beim Elterncafe musste laufend Kuchen nachgeholt werden.

Zu der guten Stimmung trug auch die Live-Musik von Peter und Erwin von der Erwin-Engel-Band bei.

Der Infostand unserer solidarischen Landwirtschaft war gut besucht und es gab viele interessierte Nachfragen. Zwei neue Mitlandwirte konnten wir sofort begrüßen und vier weitere haben in den darauffolgenden Tagen ihre Teilnahmeerklärung abgegeben.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer, die ab Samstagfrüh alles vorbereitet haben.

Ziegen auf dem Hoffest 2015
SoLawi-Stand auf dem Hoffest 2015
Verpflegung auf dem Hoffest 2015
Ziegen füttern auf dem Hoffest 2015
 

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3. Utopianale im FZH Linden

21./22.02.2015

Beim diesjährigen Filmfestival ging es um das Thema: Wie wollen wir arbeiten.

Mit vielen Filmen wurde ausführlich auf das Thema vorbereitet und anschließend in Workshops vertieft. Im Eröffnungsfilm „funfreedomfear“ zum Thema „Arbeit als Erfüllung“ wurden fünf Menschen aus Hannover auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit gezeigt. Im Anschluss an den Film gab es eine Podiumsdiskussion mit den Protagonisten und der Regisseurin.

Andere Filme wurden dabei auch kritisch hinterfragt in Hinblick auf Ressourcenverbrauch und nachhaltiges Wirtschaften.

Im Markt der Möglichkeiten haben sich Partner/innen der Utopianale vorgestellt. Auch unser Stand zur Solidarischen Landwirtschaft Gut Adolphshof wurde gut besucht.

Aus der AG Öffentlichkeitsarbeit heraus hatten wir im Vorfeld einige Thesen zum Thema „Wie wollen wir arbeiten“ erarbeitet und als Flyer veröffentlicht.

Unser Stand auf der Utopianale 2015
Unser Flyer „Wie wollen wir arbeiten“
 
 
 

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Vollversammlung der Solidarischen Landwirtschaft Gut Adolphshof

06.12.2014

Am 6. Dezember 2014 fand im Rudolf-Steiner Haus in Hannover die diesjährige Vollversammlung statt.

Sabine Adam, Landwirtin auf dem Adolphshof, hielt einen Vortrag zum Getreideanbau im Allgemeinen und auch speziell zu Demeter-Sorten auf den Böden des Adolphshofs. Im nächsten Jahr wird erstmals Nackthafer angebaut. Der Nackthafer heißt so, da die Spelzen das Korn nur lose umhüllen und dadurch leichter gedroschen werden können. Anschließend wurden die verschiedenen Mitmachaktionen vorgestellt. Dank der positiven Erfahrung in 2014 sollen die Angebote ausgeweitet werden. Hierzu wird in den wöchentlichen Rundbriefen eingeladen.

Erfahrungsgemäß nahm der Finanzplan den größten Zeitbedarf ein. Ausführlich ging Frank Adam-Limpinsel auf die einzelnen Positionen ein und beantworte alle Fragen.

Zum Schluss wurde über die neuen monatlichen Beiträge abgestimmt, die mit 175 € für einen Ernteanteil mit Fleisch und 140 € für einen vegetarischen Anteil bis auf einen Euro konstant bleiben.

In der Mittagspause gab es köstliche Mitbringspeisen von Kürbiscremesuppe, über herzhafte Salate bis hin zu süßen Leckereien. Ganz besonders hervorzuheben waren die Herzkekse mit SoLawi-Schriftzug!

Mit Spannung wurde der Vortrag von Wolfgang Stränz vom Buschberghof zum Bietesystem erwartet. Dabei bieten die Mitlandwirte innerhalb einer „Preisspanne“ ihren Beitrag zur solidarischen Landwirtschaft. Auch hier muss natürlich der veranschlagte Haushalt des Hofs dann in der Gesamtheit gedeckt sein. Falls dass nicht der Fall sein sollte, muss nachgebessert werden. Herr Stränz berichtete auf Nachfragen, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Sollsumme immer erreicht wurde.

Anschließend wurde in Kleingruppen das Für und Wider für uns diskutiert. Die aufgekommenen Fragen dienen der weiteren Diskussion.

Insgesamt herrschte eine harmonische Atmosphäre und es wurde konstruktiv diskutiert.

Plenum Vollversammlung
Plenum Vollversammlung
Unser Getreide
Mittagspause
Katharina Wenzel Fragebogenauswertung
Wolfgang Stränz vom Buschberghof
Diskussion Bietesystem
 
 
 

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Mitlandwirte beim Ernteeinsatz

01.11.2014

Das Wetter war uns sehr wohlgesonnen. An einem wunderschönen 1. November trafen sich 15 Mitlandwirte um gemeinsam mit Katharina und weiteren Helfern vom Hof Pastinaken, Möhren und auch noch Rote Bete zu ernten.

Die Pastinaken waren in 2 Sorten zu je 4 Reihen (ca. 100m lang!) angebaut. Die Erde musste aufgelockert werden um die Pastinaken ziehen zu können. Dann wurde das Kraut abgedreht und die „guten“ und die „schlechten“ getrennt. Die Mäuse haben sich auch als Mitlandwirte betrachtet und sich ihren Teil geholt. Vor dem Ernten der zweiten Sorte legten wir eine kurze Getränkepause ein und frisch gestärkt ging es weiter. Katharina schätzte die Menge der „guten“ auf je Sorte ca. 1.000 kg.

Das erste Ziel war erreicht und wir stärkten uns bei dem schönen Wetter draußen unter der Remise. Frank Limpinsel-Adam hatte für uns gekocht und es schmeckte wunderbar!

Bei der großen Zahl an Helfern bat uns Katharina nicht nur das eine erntereife Beet Möhren, sondern auch noch Rote Bete zu ernten. Gesagt, getan und wir teilten uns in zwei Gruppen. Das Ernten der Möhren dauerte schon länger, jede einzelne wurde auch auf Wurmfraß untersucht, bevor sie für gut befunden wurde.

Es hat uns allen Spaß gemacht, doch zum Schluss merkten wir schon unsere Knochen. Nun schmecken mir „meine“ Möhren und Pastinaken noch besser.

Pastinakenernte
Möhrenkraut trennen
Mittagspause
 
 

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Das Apfelfest

28.09.2014

Am Sonntag, den 28. September fand auf dem Hof das Apfelfest statt.

Es war ein Fest der Sinne: Essen und Trinken, auf Strohballen toben, Tiere beobachten, Musik hören, aktiv etwas gestalten, kunsthandwerkliche Dinge bestaunen, alte Apfelsorten riechen und schmecken und vieles mehr. Ein großes Angebot für Jung und Alt begeisterte bei strahlendem Sonnenschein ca. 3.000 Besucher und Mitwirkende über den Tag.

An verschiedenen Essständen konnte man die guten Produkte vom Hof genießen: Nicht nur bei der köstlichen selbst gemachten Kürbissuppe und knackigen Bratwurst standen die Besucher und Besucherinnen Schlange, auch am Kuchenstand wirbelten viele Helferinnen und Helfer zwischen unablässig nachgereichten Kuchenblechen und Kaffeekochen hin und her. Kein Wunder, dass im Hofladen die Milch- Käse-, Fleisch- und Wurstwaren aus der Eigenproduktion reißenden Absatz fanden.

Während sich die Kinder auf den Strohballen vergnügten oder die Schweine und Ziegen intensiv beobachteten, ließen sich die Eltern und Großeltern von zwei Live-Bands mit Rock-Musik Klassikern von den Stones und Beatles anturnen oder von Jazzkompositionen inspirieren. Angebote zu gemeinsamen Eltern-Kind-Aktivitäten wie z.B. Kürbisse aushöhlen und ganz individuell gestalten waren sehr gefragt.

Am NABU-Stand (Naturschutzbund Deutschland e.V.) gab es für alle interessante Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Hier konnte man sich Anregungen für den Bau eines Insekten-hotels oder für einen Nistkasten holen, aktiv ein beindruckend großes Naturmemory spielen und kräftig am Glücksrad drehen.

In den Werkstätten der dem Adolphshof angegliederten Sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft wurden neben künstlerischen Holzarbeiten auch ästhetisch verarbeitete Gebrauchsgegenstände gezeigt. Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker boten eine breite Palette von Schmuck-, Kleidungs-, Verpackungs- und Papierkreationen zum Verkauf an. Mit einem kleinen Geldbeutel konnte man beim Stöbern auf dem Flohmarkt ein Schnäppchen machen.

Natürlich war das Motto des APFEL-Festes überall präsent: Die köstlichen Apfelsorten aus dem Baumbestand des Adolphshofes konnten probiert und bestimmt, per Handarbeit an einer Presse zu leckeren Apfelsaft verarbeitet und natürlich anschließend getrunken werden. Apfelsaft in großen Mengen wurde an der hydraulischen Obstpresse produziert, zentnerweise wanderten die Äpfel in die riesige Presse, um dann als frischer Saft an die Besucher verkauft zu werden.

Und nicht zuletzt fand unser SoLawi-Stand auch diesmal großes Interesse. Viele wollten genau wissen, wie eine Mitgliedschaft funktioniert, was ein Ernteanteil beinhaltet und wo sich unsere Depots befinden. Klasse, dass an diesem Tag neue Mitlandwirte gewonnen werden konnten. Gleichzeitig ist der Verkauf des neuen SoLawi Kalenders 2015 gut angelaufen. So bleiben die sinnlich erfahrenen Tierbilder aus artgerechter Aufzucht und Haltung bei den Besuchern und Besucherinnen zu Hause bis zum nächsten Apfelfest als beeindruckende Fotos jeden Monat präsent.

Uns hat das bunte Fest und die Präsentation am SoLawi- Stand sehr großen Spaß gemacht!

Kirstin, Jochen und Marianne

Kinder toben im Stroh
Kürbisse schnitzen
Live-Musik auf dem Apfelfest
Informationen über die Solidarische Landwirtschaft
Am Stand der SoLawi Adolphshof

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Ein Tag auf dem Adolphshof

07.08.2014

Als Mitlandwirt hatte es mich schon lange interessiert, einmal an einem Donnerstag von morgens bis abends dabei zu sein, wenn alles für uns Mitlandwirte gerichtet wird. Am 7. August 2014 ergab sich die Gelegenheit dazu. Ich kam kurz vor 10 Uhr an, da waren die Zucchini, die Gurken und der Schnittlauch schon geerntet. Ab da waren wir zu viert: Katharina, Marie, Netto (Praktikant) und ich (Werner Könecke). Es ging gleich in die Folientunnel, um Tomaten und Paprika zu ernten. Für zu Hause hätte ich einfach alle „roten“ geerntet. Doch unsere Gärtnerin Marie machte mich auf feine Unterschiede aufmerksam. Zwischen „rot“ und „erntereif“ besteht schon ein Unterschied. Ich gab mein bestes. Danach wurde Basilikum geschnitten. 2 Kisten voll, es sollte ja für alle reichen.

Anschließend pflückte Marie die reifen Paprika. Überrascht war ich von der relativ hohen Menge „Ausschuss“. Ohrenkneifer bohren sich in die Paprika und machen es sich innen bequem. Diese Früchte kamen nicht in die Verteilkisten für die SoLaWi. Nachdem die Paprika geerntet waren, nahte schon die Mittagszeit. Gut so, denn mein Kreuz spürte ich schon!

Nach der Mittagspause begannen Katharina und ich das Gemüse für die einzelnen Depots zusammen zu stellen: Kartoffeln abwiegen, Zucchini abzählen und Gurken zuteilen. Das war noch einfach. Es war für alle reichlich vorhanden. Bei den Tomaten begannen aber schon die Schwierigkeiten. Die Erntemenge reichte nicht für alle Depots. Die Depots, die in der vorherigen Woche keine erhalten hatten, wurden vorrangig versorgt. Grünes und rotes Basilikum sowie Schnittlauch waren schnell aufgeteilt. Genauso wie der Salat. Paprika und Auberginen konnten leider nicht in alle Depots gehen. Hier konnte ich nachvollziehen, wie schwierig es ist, kleine Erntemengen einigermaßen gerecht zu verteilen. Anerkennend muss ich auch bemerken, dass sich Katharina sehr viel Mühe dabei macht.

Zum Schluss wurde alles in der richtigen Reihenfolge gemäß der Fahrtstrecke in den Anhänger verladen und zu guter Letzt die Kühlung eingeschaltet.

16:30 Uhr: Nun war für mich der Arbeitseinsatz beendet und ich durfte Feierabend machen.

Fazit: sehr aufschlussreich, aber auch ganz schön anstrengend.

Katharina erntet Basilikum
Marie beim Basilikum ernten
Neto pflückt Tomaten
Einfahren der Ernte
 

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Gemeinsames Gärtnern

Mai/Juni 2014

Im Mai und Juni gab es so viel Arbeit auf dem Gemüsefeld, in den Folientunneln und dem neu angelegten Erdbeerfeld, dass unsere beiden Gärtnerinnen Katharina und Marie sowie unser Praktikant Netto über jede helfende Hand froh waren.

Deswegen wurde über den wöchentlichen Rundbrief zum freiwilligen gemeinsamen Gärtnern an vier Samstagvormittagen aufgerufen. Einige Mitlandwirte folgten dem Ruf und haben mit Begeisterung Basilikum und Ringelblumen gepflanzt, die Rote Bete-, Zwiebeln- und Lauchkulturen gehackt und von den stark wuchernden „Beikräutern“ befreit. Nun hoffen wir alle darauf, dass unser Einsatz dazu beigetragen hat, dass wir bald viel leckere Rote Bete bekommen.

Auch die Arbeitsgruppe „Erdbeeren“ war aktiv und hat dafür gesorgt, dass die jungen Erdbeerpflanzen eine Chance gegen die Konkurrenz der vielen Naturkräuter bekamen. Der Einsatz im Erdbeerfeld hat sich auf jeden Fall gelohnt: in den letzten Wochen gab es doch tatsächlich für jedes Depot einige Schalen Erdbeeren. Nun gilt es bald, die Reihen wieder zu lichten, auf dass wir im nächsten Sommer noch mehr tolle Erdbeeren bekommen.

Auf jeden Fall haben wir erlebt, wie aufwendig und für Ungeübte anstrengend es ist, gesundes, schmackhaftes Gemüse anzubauen. Aber im Team machte die Arbeit gleich doppelt Spaß und es gab beim Jäten viele schöne Gespräche.

Zwiebeln jäten
Zwiebeln jäten
Gemeinsame Pause
Erdbeeren-Reihen
Erste rote Erdbeere

Text und Fotos von Petra & Uwe Schmida

Bilder vom Mitmachtag

31.05.2014

Alle helfen mit
Rote Bete vom Unkraut befreien
Unkraut jäten
 
 

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Hoffest auf dem Adolphshof

04.05.2014

Auf dem Hoffest war es trotz Sonnenschein noch ziemlich kalt. Zumindest für uns am Infostand Solidarische Landwirtschaft. Gut dass wir mit Heißgetränken bestens versorgt waren. Bei uns am Infostand war immer etwas los. Über das Spiel für Kinder (und auch Erwachsene) kamen wir schnell mit Standbesuchern ins Gespräch und trafen auf ein sehr interessiertes Publikum. Manche kamen auch ein zweites Mal, um noch aufgekommene Fragen zu klären. Zwei Teilnehmer haben spontan ihre Teilnahmeerklärung unterzeichnet.

Eine große Hilfe waren der Infoflyer und die Möglichkeit auf die neue Internetseite verweisen zu können.

Angeregt wurden wir auch zu Depot-Neugründungen vor Ort. Wir haben dazu unsere Unterstützung bei Informationsveranstaltungen zugesagt.

Mitlandwirte, die den Adolphshof zum 1. Mal besuchten, waren angenehm überrascht über das vielfältige Angebot auf dem Hof und die hohe Produktqualität der Werkstatt der Sozialtherapie.

Blick auf den Hof
Petra Schmida am Infostand
Werner Koenecke am Infostand
 
 

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Aktionstag Zaunbau

12.04.2014

Knapp 20 Mitlandwirte und Mitarbeiter vom Hof haben am 12. April den Zaun um das Gemüsefeld und die Hühnerauslauffläche instandgesetzt und zur Hälfte komplett neu gebaut. Erforderlich war diese Maßnahme aus zwei Gründen: Zum einen wurde die Gemüseanbaufläche auf zwei Hektar verdoppelt, zum anderen schützt der Zaun die Kulturen vor unerwünschten Mitessern. Zu viele Hasen wollten am schmackhaften Gemüse teilhaben und das war uns allen gar nicht recht.

In vier Teams wurde an unterschiedlichen Stellen begonnen. Mit dem Trecker wurden Löcher gebohrt, Pfosten gesetzt und festgestampft sowie anschließend der Kaninchendraht angenagelt. Eine kleine Kaffeepause wurde zwischendurch am Feldrain eingenommen und weiter ging es. Nach kurzer Einarbeitung ging die Arbeit flott voran und wir schafften mehr, als anfangs gedacht. Sabine musste zur Mittagspause rufen, so schnell verging die Zeit. Wie geplant war das Werk gegen 16 Uhr vollbracht und zum Abschluss wurde bei Kaffee und Kuchen weiter gefachsimpelt. Auch den anwesenden Kindern hat es viel Spaß gemacht und wir freuten uns über ihre kleinen Handreichungen.

Da wir an allen Ecken gleichzeitig begonnen hatten, wurden doch tatsächlich zwei Hasen „eingesperrt“. Ein Jäger übernahm mit seinen Hunden die Vertreibung aus dem Paradies auf friedliche Weise und die Hasen durften in die Freiheit entkommen.

Erdlöcher bohren
Pfosten werden gesetzt
Vater und Sohn beim Zaun annageln
Kaffeetafel nach getaner Arbeit
 

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