Über uns

Auf dem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Gut Adolphshof bei Lehrte-Hämelerwald ist seit 1996 die Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft gewachsen. Sie bietet inzwischen 38 Männern und Frauen mit geistiger Behinderung ein Zuhause in familienähnlichen Gemeinschaften und Berufstätigkeit in verschiedenen Werkstätten.

Das ist unsere Idee: Auf dem Adolphshof einen Lebensort zu schaffen, an dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten und leben. Leben lernen in einer überschaubaren Gemeinschaft mit ihren vertrauten Rhythmen im Einklang mit dem Jahreslauf. Ein kulturelles Umfeld, Kunst und religiöse Feiern fördern die Persönlichkeit. Arbeit stiftet Identität für den Einzelnen, Freizeit fördert Empfinden für die Gemeinschaft: beim Singen und Tanzen, bei Ausflügen und Konzerten, beim Feiern der Jahresfeste, beim gemeinsamen Ausrichten der Hofveranstaltungen.

Wir versuchen alle Lebensbereiche aus dem Geist der Anthroposophie Rudolf Steiners zu gestalten.

Vier Wohngruppenhäuser sind nach und nach entstanden, in denen die Bewohner in familienähnlicher Gemeinschaft zu Hause sind.

Zunächst wurde ab 1996 das ehemalige Kutschenhaus im historischen Hofensemble umgebaut. 


1999  folgte der erste Neubau.

Im September 2007 konnte der letzte Neubau für zwei Wohngruppen bezogen werden.

Wenn man alle Bewohner und Mitarbeiter zusammen zählt - in Wohnbereichen, Werkstätten und Verwaltung -, umfasst die Sozialtherapeutische Gemeinschaft im Herbst 2008 rund 100 Menschen.


 

Gleichzeitig mit dem Wohnbereich entstanden die Werkstätten: erst die Tischlerei im ehemaligen Treckerschuppen,


dann die Kunst-Werkstatt mit einem eigenen kleinen Neubau -


und ab 2001 schließlich die Garten-Werkstatt mit festem Standort und vielen weiteren Einsatzbereichen auf dem ganzen Hof.

 


Im Rahmen von Praktika können verschiedene Arbeitsbereiche des Hofes kennen gelernt werden. Weitere Werkstätten werden in den nächsten Jahren in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft entstehen.