Mitarbeiter, Bewohner und Gäste feiern in dem neuen Werkraum ein Fest.

Ortsbürgermeister Hugo Voges (links) überreicht Heimleiter Jens Borgmann ein Geschenk.
Nach der Kulturwoche ziehen die Tischlerei und die Kunstwerkstatt ein. 17 Menschen mit geistiger
Behinderung fertigen dort dann Holzprodukte (kleines Bild) und Möbel an. Eggers (2)

 


Mehr Platz für Tischler und Künstler: Die Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft auf Gut Adolphshof hat gestern ihr neues Werkstattgebäude eröffnet.
von Katja Eggers

HÄMELERWALD. Im neuen großen Werkraum feierten Mitarbeiter, Bewohner und Gäste die Eröffnung mit Eurythmievorführungen, Musik und Feuerartistik so wie Grußworten und einem Film über die Entstehungsgeschichte des Gebäudes. Danach konnten die Gäste die neuen Räume in Augenschein nehmen.

"Die neue Werkstatt bietet den Mitarbeitern der Tischlerei und Kunstwerkstatt künftig mehr Raum, um kreativ und produktiv zu sein", sagte Heimleiter Jens Borgmann erfreut. In den Werkräumen sind 17 neue Arbeitsplätze für geistig behinderte Menschen entstanden.

Das 33 mal 15 Meter große Werkstattgebäude wurde an .der Stelle einer abgerissenen alten Scheune errichtet und schließt an bestehende Bauten der alten Tischlerei an. Im Innern gibt es einen neuen Maschinenraum, ein Materiallager, einen Technikbereich, einen Sanitärtrakt, Pausenräume und Büros. Die Kunstwerkstatt bezieht ein großes Atelier mit Nebenräumen.

Die Kosten für den Neubau wurden mit 900 000 Euro veranschlagt. Das Land förderte das Projekt mit einem Zuschuss von 167 000 Euro und einem Darlehen in doppelter Höhe. Das Geld stammt aus dem Topf der sogenannten Schwerbehinderten-Abgabe.

Noch dienen die Werkräume allerdings als Bühne und Ausstellungsraum für die Kulturwoche, die noch bis zum 25. August auf dem Adolphshof stattfindet.