Hühner

Unsere Hühner

Auf dem Adolphshof leben zur Zeit ungefähr 450 Legehennen gemeinsam mit  20 Hähnen in zwei Hühnermobilställen. Diese werden regelmässig im Jahr umgesetzt um unseren Hühnern täglich Auslauf anbieten zu können, wo sie nach Lust und Laune das Kleegras auf unserem Gemüseflächen fressen. Würden wir die Hühnerställe nicht regelmäßig verschieben, ware vor dem Hühnerstall im nu eine braune Matschfläche, die die Hühner kaputtgescharrt hätten. Außerdem könnten wir den Mist von den Hühnern dann nicht sinnvoll nutzen und es würde viel Nitrat ins Grundwasser gespült. Mit den mobilen Ställen haben wir den Vorteil, dass alle unsere Flächen etwas Hühnermist abbekommen und die Hühner täglich Gras zur Verfügung haben.

Sie können nach Lust und Laune im Auslauf scharren, nach ausgestreuten Körnern suchen oder im Sandbad baden und somit ihr artgemäßes Verhalten ausüben. Die Hähne und einige Unterstände beschützen die Hühner vor Greifvögeln. Einmal am Tag werden die Eier eingesammelt und abends wenn es dunkel wird und alle Hühner auf ihren Stangen sitzen wird der Stall zugesprerrt, damit der Fuchs sich kein Huhn holen kann. Morgens in der Dämmerung gehen die Klappen des Stalles dann automatisch wieder auf und alle Hühner können wieder in den Auslauf. Unsere Legehennen bleiben in der Regel gut ein Jahr bei uns und liefern uns fast täglich leckere Eier. Danach werden sie zu schmackhaften Suppenhühnern, die man bei uns im Hofladen und auf den Märkten bekommen kann. Jedoch nur zweimal im Jahr, da wir eben nur so oft schlachten.

2021-04-05T13:54:10+02:0021. Mai 2019|

Schweine

Unsere Schweine

Auf dem Adolphshof leben ca. 80 Mastschweine in einem modernen Stall mit Laufhof und der Möglichkeit auf einer Weide nach Lust und Laune schweinisches Verhalten an den Tag zu legen. Es gibt dabei rechlich Platz, eine dick mit Stroh eingestreute Liegefläche und einen ständig zugänglichen Auslauf für die Schweine. Durch das Stroh wird die Liegefläche nicht nur besonders gemütlich, es ermöglicht vorallem sehr viel artgerechtes Verhalten, da man Stroh nach Futter durchwühlen, damit Spielen , es hin und hertragen und Nester bauen kann. Das alles ist typisches Normalverhalten von Schweinen. Denn Schweine in der Natur verbringen fast ihre ganze Wachphase mit der Nahrungssuche und durchwühlen dafür den Boden nach Insekten und essbaren Wurzeln. In reizarmen Umgebungen langweilen sie sich schnell und beißen nach den einzigen interessanten Gegenständen in der Umgebung, was leider oft die Schwänze ihrer Mitbewohner sind. Daher werden in der konventionellen Landwirtschaft die Schwänze schon im Ferkelalter abgeschnitten. Bei uns bleiben die Schwänze dran, und da genug Platz vorhanden ist und es genug Beschäftigung gibt, ist das auch überhaupt kein Problem.

Unsere Schweine kommen in der Regel mit ca. 25 kg von einem befreundeten Ferkelaufzuchtbetrieb zu uns. Eine Sau wirft um die 10-12 Ferkel, deswegen sind unsere Buchten auch immer für 10-12 Schweine ausgerichtet. Eine Geschwistergruppe kann dann über die ganze Mastzeit zusammenbleiben und es gibt keine unnötigen Rangkämpfe. Unsere Schweine bekommen zweimal täglich Futter. Dabei füttern wir fast ausschließlich hofeigenes Getreide und Molke, die bei uns in der Käserei übrig bleibt und ein ganz wertvolles Eiweißfuttermittel ist. Der Stall wird regelmäßig gemistet und neu eingestreut. Die Tiere sind für gewöhnlich 8-10 Monate bei uns und wachsen stetig, bis sie mit einem Gewicht von 100-120 kg zum hofnahem Schlachter gebracht werden. Das Fleisch wird dann bei uns auf dem Hof geteilt und abgepackt und ist im Hofladen, auf unseren Märkten und über die Solawi zu erwerben.

2021-04-05T13:54:11+02:0021. Mai 2019|

Ziegen

 

Unsere Ziegen

Wenn sich eine über eine extra Portion Streicheleinheiten freut, dann ist es unsere „Sieben“, eine der rund 120 Milchziegen auf dem Gut Adolphshof. Bei ihr war der Namensgeber wohl etwas müde, das macht unserer Sieben aber gar nichts. Wichtig sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die einem zu Teil werden (und unsere Sieben weiß wirklich wie man sich diese erschleicht 😉)und natürlich welches Futter nach dem Melken auf einen wartet.

Denn unsere Milchziegen sind echte Feinschmecker. Von Frühling bis Herbst sind sie über Tag auf der Weide und suchen sich dort das leckerste Futter zusammen. Am liebsten mögen sie Klee und die jungen Triebe von Büschen und Hecken. Da muss man auf dem Heimweg schon mal abbiegen, um noch ein besonders leckeres Blatt zu ergattern. Zusätzlich gibt es im Stall frisches Ackergrünfutter und Heu. Das hofeigene Getreide wird im Melkstand verfüttert, so funktioniert das in den Melkstand Laufen gleich doppelt so schnell.

Aber unsere Ziegen haben auch allen Grund dazu nur das Beste zu bekommen, denn im Vergleich zu ihrer Körpergröße prodzieren sie täglich eine enorme Menge an Milch. Dabei sind sie so willig Milch zu geben, dass sie gar nicht jedes Jahr ein Lamm bekommen müssen, sondern weiter Milch geben, solange nur das Futter stimmt. Daher lassen wir immer nur gut ein Drittel unserer Milchziegen im Herbst vom Bock belegen. Damit wir auch im Winter leckere Ziegenmilchprodukte liefern können. Die Ziegen die kein Lamm bekommen melken wir im Winter durch, und wenn im Frühjahr im Nachbarstall die Lämmer meckern und das Futter auf den Weiden mehr Energie enthält, steigen auch diese Ziegen in ihrer Milchleistung wieder ordentlich an. Das andere Drittel der Herde wird ungefähr um Weihnachten „Trockengestellt“, das heißt nicht mehr gemolken. Dann haben unsere Ziegen quasi Mutterschaftsurlaub. Bis Anfang Februar die Lammzeit beginnt.

Unsere Lämmer verbringen die ersten Wochen mit ihren Müttern, Tanten und Geschwistern. Denn die meißten Ziegen bringen Zwillinge zur Welt, auch Drillinge sind keine Seltenheit. Die kleinen sind von Beginn an frech und neugierig, so muss schon so manch eine Mama als Kletterbaum herhalten. Sie dürfen in den ersten Wochen bei ihren Müttern trinken, welche zusätzlich im Melkstand gemolken werden. Im Anschluss bilden sich auch hier kleine „Ziegenkindergärten“, die zwei mal am Tag durch unsere Mitarbeitenden mit Milch getränkt werden.

Natürlich haben alle unsere Ziegen Hörner und eine Menge Platz im Stall. Dieser ist dick eingestreut, mit erhöhten Fressplätzen und Klettermöglichkeiten im Stall, denn so entspricht es dem Wesen der Ziegen. Denn eins ist sicher, eine Ziege ist keine Kuh. Wer sich selbst vom völlig unterschiedlichen Temperament dieser beiden faszinierenden Wiederkäuer überzeugen möchte muss einfach selber einmal vorbeikommen. 2019 wurde ein neuer Ziegenmelkstand gebaut und nun soll die Herde langsam auf 150 Milchziegen erweitert werden. Dafür ist der Bau eines neuen Ziegenstalls in Planung.

2021-04-05T13:54:11+02:0021. Mai 2019|

Kühe

Unsere Kühe

Imposant steht  inmitten der Kuhherde ein stolzes, schwarz-weißes Tier mit ausladenen Hörnern und großen, treuen Augen. Das ist unsere Kelly, sie ist mit ihren 14 Jahren die älteste Kuh auf dem Adolphshof. Mir ihren 34 Freundinnen liefert sie die Milch für all die leckeren Produkte aus Kuhmilch, die auf dem Hof verkauft werden. Wir danken es Ihnen, indem wir auf eine möglichst wesensgerechte Tierhaltung achten. Auch wenn unsere Kühe es nicht wissen, aber sie haben gewaltige Vorteile im Gegensatz zum Leben ihrer konventionell gehaltenen Kolleginnen.

Der Unterschied beginnt schon in den ersten Stunden ihres Lebens. So dürfen unsere Kälber die erste Woche mit ihren Müttern zusammen in einer Wohlfühlbox verbringen. Anschließend toben sie in einem dick mit Stroh eingestreutem Kindergarten mit gleichaltrigen umher. Übrigens: Auch in der Natur bilden sich schon in diesem alter kleine Kälber-Kindergärten, die von einer „Tante“ betreut werden. Die Mütter kommen nur ab und zu zum säugen der  Kälber vorbei. Diesen Job übernehmen hier unsere Landwirte. Zwei mal am Tag bekommen sie 3-4 Monate lang eine Vollmilchmahlzeit und zusätzlich leckeres Heu. Ihre Hörner dürfen sie behalten.

Mit fortgeschrittenem Alter gehen sie als geschlossener Trupp über Sommer auf die Weide. Im Herbst kommen die Jungtiere in ihr Winterquatier. Mittlerweile sind sie gut gewachsen und brauchen viel Platz, denn auch ihre Hörner sind gewachsen, ein unverzichtbarer Körperteil für die Kommunikation, Rangordnung und die Stoffwechselkreisläufe. Über Winter werden die Jungiere mit Silage gefüttert. Alle unsere Rinder bleiben bei uns auf dem Hof und werden hier groß gezogen. So können wir sicherstellen, dass auch unser Fleisch von bester Qualität ist und die Tiere ein gutes und würdevolles Leben haben. Sollte eines unserer Tiere erkranken, werden unsere Tiere bevorzugt homöopathisch behandelt.

Ist eins der weiblichen Tiere große genug, um das erste Mal Mutter zu werden, kommt unser stattlicher Deckbulle zum Einsatz. Auch er hat eine große Box mit Stroh und Auslauf neben der Herde im Stall, da wir die Sicherheit unserer Landwirte gewährleisten wollen. 9 Monate und 10 Tage dauert so eine Kuhschwangerschaft und sobald das erste Kalb das Licht der Welt erblickt beginnt das Leben als Milchkuh.

Unsere Milchkühe sind im Sommer Tag und Nacht auf der Weide. Nur zu den Melkzeiten kommen sie in den Stall und werden nach dem Melken mit frischem Ackergrünfutter und eigenem Futtergetreide zugefüttert. Außerdem steht ihnen Heu als Strukturelement zur Verfügung. Im Winter leben unsere Kühe in einem großzügigen Laufstall mit dick mit Stroh eingestreuter Liegefläche und einem großen Auslauf. So haben unsere Tiere selbst im Winter, wenn sie nicht mehr auf die Weide gehen können, die Möglichkeit sich den Wind ordentlich um die Nase pusten zu lassen. Trotz des schönen Stalles, wenn die ersten kräftigen Sonnenstrahlen im Frühling herausbrechen  bekommt man auf dem Laufhof oft ein strenges „Muh“ zu hören: „Wann dürfen wir endlich wieder auf die Weide?!“

Für uns ist eine wesensgemäße Tierhaltung, artgerechte Fütterung und ein würdevoller Umgang mit den Tieren wesentlich. Darum lassen wir den Kühen auch ihre Hörner, empfinden eine Herdengröße von etwa 35 Tieren für genau richtig, füttern Kraftfutter nur, wenn es für die Gesundheit der Tiere notwendig ist, nennen unsere Tiere beim Namen und ermöglichen den Tieren Weidezugang wenn immer das Wetter es uns erlaubt. Bei der Zucht unserer Kühe achten wir darauf, dass ihre Milchleistung zu unserer Futtergrundlage passt. Daher arbeiten wir zur Zeit mit einem Deckbullen der Rasse schwarzbuntes Niederungsrind. Dabei handelt es sich um eine robuste, langlebige und anpassungsfähige Zweinutzungsrasse, die, wie der Name schon sagt, nicht rein auf Milchleistung getrimmt ist, sondern ein gesundes Gleichgewicht von Fleischansatz und Milchleistung gewährleistet. All dies hat dazu beigetragen, dass wir heute eine robuste und vitale Herde haben, die sich auf unsere Boden- und Futterverhältnisse eingestellt hat und zu unserem Betrieb passt.

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SoLawi->Aktuelles

Lesen Sie hier mehr über unsere Aktionen auf dem Hof und Neuigkeiten aus der Solidarischen Landwirtschaft. Termine für künftige Veranstaltungen finden Sie unter „Veranstaltungen“.

19. Depot in Kleefeld eröffnet

01.09.2021
Ein lang ersehnter Wunsch wurde Realität.

Lust auf nachhaltig angebaute Lebensmittel?

06.05.2021
Demnächst wird ein Depot für Lebensmittel vom Gut Adolphshof (Hämeler Wald) in Lehrte eröffnet.

Solidarische Landwirtschaft auf Instagram

20.06.2020
Die Solidarische Landwirtschaft ist jetzt auch auf Instagram!

Corona-Virus

24.03.2020
Das Corona-Virus sorgt hierzulande und weltweit für Unsicherheiten, aber auch für #Solidarität, #Unterstützung und für einen erstarkenden Gemeinsinn. Die Mitglieder der Bäuerlichen Gesellschaft / Demeter im Norden sind Betriebe entlang der Wertschöpfungskette unserer Lebensmittel: Beispielsweise Bauern und Bäuerinnen oder Händler. Sie stehen derzeit unter Druck:

Sauerkraut

30.11.2019
Dieses Jahr fiel die Weißkohlernte sehr gut aus. Dem Kohl hat der Regen in der zweiten Hälfte des Jahres gut getan. Und nicht die ganze Ernte passte in den Kühlcontainer. Was also tun?

Adventsbasar

23.11.2019
Am 23. November war die solidarische Landwirtschaft erstmalig mit einem Infostand auf dem Adventsbasar der Freien Waldorfschule. Wir waren angenehm überrascht von den vielfältigen Angeboten in der Schule und auf dem Schulhof.

Tag der offenen Tür 2019

07.09.2019

Wir haben uns sehr gefreut am Tag der offenen Tür vom Tierheim Hannover dabei sein zu können. Und sehr angetan vom regen Interesse an der solidarischen Landwirtschaft. Es konnten zwei neue Mitlandwirtinnen ..

Mehrwegverpackungen statt Plastik

10.09.2019
Auf unserer letzten Mitgliederversammlung haben wir zum Thema Plastikvermeidung eine Arbeitsgruppe gebildet. Ziel ist es so viel Plastikverpackungen wie möglich abzuschaffen…

SoLawi Adolphshof auf dem Weihnachtsbasar im Tierheim Hannover

29.11.2018
„Am Samstag den 24. November lud der Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V. ein, gemeinsam in die Vorweiheihnachtszeit zu…

SoLawi Adolphshof auf dem Oktobermarkt 2018 in Burgdorf

05.-07.10.2018
Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal mit unserem Infostand auf dem Oktobermarkt in Burgdorf, der jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende…

Wetterglück zum Apfelfest!

30.09.2018
Tausende Besucher honorierten beim alljährlichen Apfelfest am letzten Septembersonntag das vielfältige Angebot auf dem…

Ein neues Depot in Burgdorf gegründet

25.07.2018
Am 25. Juli wurde in Burgdorf ein neues Depot gegründet. Schon lange, auf Hoffesten und am Marktwagen, hatte man nach einer Möglichkeit gefragt an…

Autofreier Sonntag

03.06.2018
Mit unserem Stand am Opernplatz hatten wir Glück. Ideal gelegen, inmitten anderer Bio-Lebensmittel Stände. Und auch Das wir gemeinsam mit dem Bereich…

Hoffest 2018

06.05.2018
Am ersten Sonntag im Mai stand das diesjährige Hoffest wieder unter einem glücklichen Stern. Schon das Aufbauen und Vorbereiten am Vortag fand bei…

2021-09-08T16:45:47+02:0016. Mai 2019|

Aus den Medien

2020

Peiner Land 03.06.2020

Solidarische Ernte: Der Adolphshof bei Hämelerwald hat jetzt 300 Mitlandwirte (PDF) (Quelle: Peiner Land)

HAZ Lehrte 28.05.2020

Solidarische Ernte: Der Adolphshof hat jetzt 300 Mitlandwirte (PDF) (Quelle: HAZ/RND)

2018

Hildesheimer Allgemeine Zeitung 10.11.2018

Neues Depot: Wer hier kauft, wird Landwirt (PDF) (Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

hannover.de 29.10.2018

Der Stadt-Hannover-Preis „Frauen machen Standort“ ging dieses Jahr an Ruth Scharwies und Ihre Demeter-Bäckerei Backwerk. Auf der Verleihung wurde ein schöner Film über Ruth Scharwies, Backwerk und die Zusammenarbeit mit dem Adolphshof gezeigt.

RTL-Nord 20.07.2018

Das nachhaltige Konzept der solidarischen Landwirtschaft auf Niedersachsens Höfen. Unser Mitlandwirt Uwe Schmida erzählt, warum ihm die Solidarische Landwirtschaft auf dem Gut Adolphshof so gut gefällt.

HAZ Regional Burgdorf 12.07.2018

Adolphshof eröffnet Depot in Alt Ahrbeck (PDF) (Quelle: HAZ/RND)
Burgdorf: Demeter-Hof Adolphshof eröffnet in Alt Ahrbeck ein Depot für Mitlandwirte (Link zu den Schaumburger Nachrichten/RND)

HAZ Lehrte 18.04.2018

Hoffest beginnt mit Frühschoppen

Am ersten Maiwochenende wird der Adolphshof bei Hämelerwald wieder zum Ausflugsziel. Am Sonntag, 6. Mai, steigt dort ab 10 Uhr das bei Ausflüglern beliebte Hoffest, dieses Mal sogar verbunden mit einem Frühschoppen.

Neue Programmpunkte sorgen dafür, dass auch das Stammpublikum nicht das Interesse verliert. Das weiß auch das Team vom Adolphshof. Der Demeterhof südlich von Hämelerwald lädt für Sonntag, 6. Mai, zu seinem alljährlichen Hoffest auf das Gut an der Landesstraße 413 ein. Und erstmals beginnt das Fest mit einem Frühschoppen mit Musik. Dabei geht es ab 10 Uhr bayerisch zu, denn Weißwurst und Brezen kommen auf den Teller.

Der Frühschoppen ist, wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, bereits um 12 Uhr beendet. Aber das Fest, das besonders gern von Familien besucht wird, dauert natürlich länger. Bis 18 Uhr können sich die Besucher den Hof und die angeschlossene Sozialtherapie anschauen. In einigen ausgewählten Bereichen erhalten die Besucher Gelegenheit, bei Führungen hinter die Kulissen des landwirtschaftlichen Betriebs zu schauen. Außerdem wird eine Kräuter- und Pflanzenbörse angeboten. Besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen sind zum einen die Strohburg auf dem Gelände, zum anderen die Ausfahrten zu den Feldern per Treckergespann. In gemächlichem Tempo lassen sich die Gäste auf einem Anhänger durch die Feldmark schaukeln. Märchenstunden, Stockbrotbacken und Spielangebote vervollständigen das Programm für den Nachwuchs.

Ein relativ neuer Anziehungspunkt beim Hoffest ist das Schaukochen unter dem Schauer. Vor zwei Jahren hatte es noch in Eigenregie des Hofs begonnen. Im vergangenen Jahr zeigte mit Martin Bischoff erstmals ein Profi den Besuchern, wie man die Produkte, die auf den Adolphshof erzeugt werden, kulinarisch verarbeiten kann. Probieren konnten die Zuschauer die Gerichte im letzten Jahr nicht. Das soll am 6. Mai anders werden, denn dann gibt es für Interessierte Probierportionen.

Unterhaltung mit Musik von einer Akkordeongruppe bis hin zu einem Klezmer-Ensemble wird es den ganzen Nachmittag über geben. Dazu kommt noch die informative Seite, denn das Umweltzentrum Hannover hat beim Fest einen Stand, und der Adolphshof selbst informiert über die solidarische Landwirtschaft, die dort seit 2013 betrieben wird. Dabei können Interessierte Ernteanteile erwerben und auf diese Weise die nachhaltige Landwirtschaft des Adolphshofs finanzieren und mitbestimmen. Dafür bekommen sie monatlich Produkte des Hofs in sogenannte regionale Depots geliefert. Diese gibt es zurzeit vor allem in Hannover, Langenhagen und Hildesheim. Ein Depot in Burgdorf ist zurzeit im Gespräch.

2021-04-05T13:54:11+02:0015. März 2019|

Die Depots

Holen Sie Ihren Ernteanteil wöchentlich in einem Depot in Ihrer Nähe ab:

Depot

 

Ansprechpartner

Burgdorf
  Bettina Fricke
Burgwedel
  Maren Litzkendorf-Feig
Gut Adolphshof
  Karin Helbig-Gabriel
Hannover-Bothfeld
  Werner Könecke
Hannover-Buchholz   Hannelore Dankelmann
Hannover-Ellernstraße (voll)
  Leonhard Binner
Hannover-Kleefeld
Jochen Ziepke
Hannover-Linden/Badenstedt   Torsten Kiesewalter
Hannover-Linden-Nord (voll) Claudia Bruns
Hannover-List (voll) Sebastian Venske
Hannover-Maschsee (voll)   Patrick Keller-Varady
Hannover-Nordstadt (voll)   Dominik Günderoth
Hildesheim-Ost
  Michaela und Uwe Maasberg
Hildesheim-Moritzberg
  Jasmin König
Ilsede (voll) Andreas Sokolowski
Langenhagen
  Norbert Metzlaff
Langenhagen-Kaltenweide
Uwe Schmida
Lehrte
Nicole Hähnel
Rüsterburg (voll)
Marcel Scholz

Kontaktformular
Bitte zuerst die richtige Ansprechperson von ihrem Wunschdepot auswählen!

    2021-10-18T11:57:25+02:0013. März 2019|

    Häufige Fragen

    Häufig gestellte Fragen zur Solidarischen Landwirtschaft

    Wir liefern frisches Gemüse der Saison und Kräuter sowie Erdbeeren und Obst von unseren Streuobstwiesen (Äpfel, Birnen, Pflaumen), Eier, Brot und Milchprodukte von Kuh- und Ziegenmilch aus der eigenen Käserei, Schweine- sowie auch Rindfleisch. Siehe „Der Hof“.

    Ja, wir wirtschaften gemäß Demeter-Zertifizierung. Die Bäckerei BACKWERK arbeitet ebenfalls gemäß Demeter-Standards.

    Ein Ernteanteil entspricht in etwa der Lebensmittelmenge, die ein erwachsener Mensch im Jahr als Nahrung benötigt. Auf dem Adolphshof wird ein solcher Anteil auf ca. 2.500 qm Fläche erzeugt.

    Ernteanteil mit Fleisch

    Die wöchentliche Lieferung eines Ernteanteils besteht aus:

    • Milchprodukten von 5 bis 7 Liter Kuh- und Ziegenmilch, in Form von beispielsweise
      • 240 g Schnittkäse
      • 1 Weichkäse
      • 125 g Becher Frischkäse
      • 500 g Joghurt
      • 400 g Quark
      • Auch Frischmilch (Kuh oder Ziege) ist in anderer Zusammenstellung möglich.
    • 2 bis 3 kg Gemüse je nach Saison und Angebot
    • 1 kg Kartoffeln
    • 1 Brot
    • i.d.R. 4 Eier
    • 300 g Wurst
    • 600 g Fleisch alle 14 Tage

    Die Mengenangaben gelten auch für den vegetarischen Anteil, nur ohne Wurst- und Fleischwaren.

    Dabei richtet sich die Angebotsvielfalt und -menge insbesondere beim Gemüse nach den Jahreszeiten und den Witterungsbedingungen.

    Nein. Die Ernteanteile sind wöchentlich aus einem Depot in Ihrer Nähe eigenständig abzuholen. Dadurch entfällt auf dem Hof ein hoher Aufwand für Verwaltung, Organisation und Auslieferung. Im Gegensatz zur Biokiste sind Sie bei uns in einer Gemeinschaft mit vielfältigen Mitgestaltungsmöglichkeiten bei der Anbauplanung. Sie dürfen auf dem Hof mitarbeiten, kommen in regelmäßigen Austausch mit dem Hof und den anderen Mitlandwirten und haben ein Mitbestimmungsrecht bei der jährlichen Haushaltsplanung.

    Die Ernteanteile sind für jeden Mitlandwirt gleich. Gemüse und Obst werden wöchentlich frisch geerntet und verteilt. Die Mengen für Eier, Fleisch- und Milchprodukte werden jährlich im Voraus festgelegt. Im Depot selber besteht die Möglichkeit, untereinander Lebensmittel zu tauschen. Es ist möglich, das Brot wöchentlich auszuwählen. Die Zusammensetzung der Milchprodukte kann monatlich geändert werden.

    Die Mitlandwirte tragen über den Beitrag die Kosten des Hofes. Zu Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres (1. Mai) stellen wir auf der Vollversammlung (im Februar) unseren Etat für das kommende Jahr auf und verteilen die Kosten auf die verschiedenen Ernteanteile. Für das Jahr vom 1. Mai 2021 bis 30. April 2022 kosten:

    1 Ernteanteil (EA) 229 € monatlich (halber EA 114,50 €)
    1 Ernteanteil vegetarisch 183 € monatlich (halber EA vegetarisch 91,50 €)

    Der Beitrag ist monatlich im Voraus an die Kassenführung des jeweiligen Depots zu entrichten.

    Neue Mitlandwirte werden zu jedem 1. eines Monats aufgenommen, wenn die Teilnahmeerklärung bis zum 1. des Vormonates erfolgt ist.

    Ein „Aussetzen“ während der Urlaubszeit ist nicht möglich. Die Verteilung Ihres Anteils ist jedem Mitlandwirt selbst bzw. dem Depot überlassen. Ob das überzählige Gemüse an die anderen Abholer verteilt wird, Nachbarn oder Freunden die Nahrungsmittel erhalten und somit jemand eine „Probemitgliedschaft“ bekommt, ist eigenständig zu regeln. (Natürlich muss auch der Beitrag in Urlaubszeiten in voller Höhe gezahlt werden.)

    Als Mitlandwirt tragen Sie nur das „Ertragsrisiko“. Es besteht also die Gefahr einer Missernte ebenso wie die Möglichkeit, dass die Ernte gut ausfällt. Ein Beispiel: Wir haben Möhren gesät und die sind nichts geworden; Sie bekommen also keine Möhren. Wenn der Hagel in den frischen Spinat einschlägt, gibt es keinen Spinat! Doch wenn es eine Salat- oder Zucchinischwemme gibt, wird die Überproduktion an alle verteilt.

    Das unternehmerische Risiko, Gewinn und Verlust, Schäden an Gebäuden usw. tragen nur die Landwirte! Sie sind lediglich mit Ihrem Beitrag dabei. Nicht mehr und nicht weniger!

    Sie müssen nicht mitarbeiten, aber Ihre Mitarbeit auf dem Hof ist willkommen. Wer mithelfen möchte, ist nach vorheriger Anmeldung gerne gesehen. Es gibt mehrere Arbeitsgruppen zu den Themen: Gemüse (Pflanzen, Jäten und Ernten), Erdbeeren, Streuobstwiese, Hof- und Heckenpflege.

    Wir bieten zusätzlich viermal im Jahr einen Aktionstag an. An diesem Tag sind alle Mitglieder herzlich eingeladen, einmal selbst tatkräftig zu einem bestimmten Thema anzupacken, siehe „Veranstaltungen“.

    Einmal wöchentlich wird mittels Rundschreiben per E-Mail über das aktuelle Geschehen auf dem Hof informiert. Jedes Depot wählt einen Vertreter, der sich regelmäßig mit den anderen Vertreten austauscht und den Kontakt zum Hof hält.

    Wenn die Teilnahmeerklärung unterschrieben an den Hof geschickt wurde, geht es los.

    Eine vorherige Kontaktaufnahme ist per Kontaktformular per E-Mail unter solawi-adolphshof(at)posteo.de sowie persönlich auf dem Hof möglich.

    Ihre Daten, die Sie bei der Anmeldung angeben, werden an den Ansprechpartner Ihres Depots weitergegeben. Parallel sollten Sie eine Mail an das Depot schicken, damit sich die Depotverantwortlichen mit Ihnen in Verbindung setzen, um eine Einführung in das Depot zu geben, die Schlüsselübergabe und depotinterne Dinge zu regeln.

    Am ersten Liefertag des Monats bekommen Sie Ihre erste Lieferung, die Sie in Ihrem Depot abholen können.

    Direkte Informationen über die Depots gibt es bei den jeweiligen Ansprechpartnern.

    Ein Wirtschaftsjahr dauert vom 1. Mai bis Ende April des Folgejahres. Ein Ausstieg ist nur zum Ende des Wirtschaftsjahres durch eine Kündigung möglich, anderenfalls verlängert sich dieser Vertrag um ein weiteres Wirtschaftsjahr. Die Kündigung ist spätestens bis zum 20. März vor Beginn des neuen Wirtschaftsjahres einzureichen. Innerhalb eines Wirtschaftsjahres kann die Teilnahme nur in besonderen Härtefällen eher enden.

    Der Grund für diese Regelung sind die notwendig langfristigen Planungen in der Landwirtschaft – eine Saison dauert 1 Jahr. Im Winter wird geplant, wie viel von welchen Sorten angebaut werden muss, um uns versorgen zu können. Im Lauf der nächsten zwölf Monate wird dann gesät, gepflegt, geerntet, (gelagert), verteilt, gekocht und gegessen.

    Wenn Ihre Fragen damit noch nicht beantwortet sind, stellen Sie diese per Mail an:  solawi-adolphshof(at)posteo.de

    2021-04-05T13:54:11+02:0013. März 2019|

    Was ist Demeter

    Demeter ist ein Anbauverband, eine Marke und vor allem eine Art, seinen Hof zu bewirtschaften und zu gestalten.

    Der Demeter-Verband ist nicht nur die älteste biologische Anbauorganisation – initiiert 1924 durch Rudolf Steiners Landwirtschaftlichen Kurs –, sondern auch die mit den am weitesten gehenden Richtlinien, was Anforderungen an Bewirtschaftung und Tierhaltung, aber auch Verarbeitung von Lebensmitteln betrifft.

    Der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise liegt das Bild eines vielfältigen und lebendigen Hofes zugrunde, der im Zusammenwirken und im harmonischen Verhältnis all seiner Glieder – wie Acker, Wiese, Weide, Gemüseflächen, Art und Umfang der Tierhaltung, Futterbau, Kompostwirtschaft, Wald, Landschaft – dauerhafte Fruchtbarkeit entwickeln und für Mensch und Tier gesunde Lebensmittel schaffen kann. Durch spezielle biologisch-dynamische Präparate werden diese Prozesse unterstützt.

    In Deutschland gibt es über 1.400 Demeter-Höfe und -Gärtnereien.

    Zertifizierungsbescheinigungen:

    Landwirtschaft

    Hofladen

    2019-04-27T18:25:00+02:0013. März 2019|
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