Der Gemüsebau

Der Gemüsebau

Seit 2013 gibt es  eine Gärtnerei mit Gemüseanbau auf dem Adolphshof. Entstanden ist der Gartenbau um der solidarischen Landwirtschaft eine Vollversorgung mit Gemüse, Milchprodukten, Brot, Fleisch und Eiern anbieten zu können. Dafür bauen wir Gemüse auf ca. 3 ha Freilandflächen an. Für die wärmeliebenden Kulturen und damit wir ihnen im Frühjahr schneller etwas frischen Salat anbieten können haben wir außerdem 2 Folientunnel mit ca. 500m². Von dieser Fläche werden derzeit ca. 200 Personen rund ums Jahr mit saisonalem um regionalem Gemüse versorgt.

Wir haben den Ehrgeiz unseren Mitlandwirten eine möglichst große Vielfalt rund ums Jahr anbieten zu können, daher kultivieren wir ca. 60 verschiedene Gemüse-und Kräuterkulturen. Darunter finden sich auch farbliche und geschmackliche Sortenunterschiede die für den einen oder die andere völlig neu sein könnten. Großen Wert legen wir auf die Auswahl von samenfesten Sorten, denn es ist uns ein Anliegen geschmacklich mit unseren Produkten zu überzeugen und die Züchtung sammenfester Sorten zu unterstüzen um nicht in die Abhängigkeit großer Saatgutkonzerne zu geraten.

Um Beikräuter in Schach zu halten wenden wir hauptsächlich mechanische Verfahren an oder säen Kleeuntersaaten zur Unterdrückung der Beikräuter. Auf chemisch- synthetische Pflanzenschutzmittel verzichten wir im Rahmen der Demeterrichlinien komplett. Die mechanische Beikrautregulierung erfolgt soweit es geht mit maschineller Unterstützung um die Arbeitsbelastung in der Hauptwachstumszeit klein zu halten, dennoch wird ein Großteil mit der Hand erledigt. Auch bei der Ernte ist viel Handarbeit angesagt, das führt zu einer größeren Verbundenheit mit der Natur und gibt ein Gefühl für die Reife der Kulturen und die Gegebenheiten des Bodens.

Damit sich der Boden mit all seinen Lebewesen von den Bearbeitungsgängen im Laufe des Jahres erholen kann, arbeiten wir mit einer 5-jährigen Fruchtfolge. Aus der Landwirtschaft erhalten wir wertvollen Mist unserer Tiere, der Anfang des Jahres als Düngung eingearbeitet wird. Dieser Mistkompost ist aufbereitet mit den Kompostpräparaten die für die biodynamische Wirtschaftsweise grundlegend sind. Weitere Stickstoffquellen sind die 2-jährige Gründüngung zum Aufbau der Humusschicht und die Hinterlassenschaften unserer Hühner, die sich auf der Gründüngungsfläche vergnügen dürfen und in der Fruchtfolge mitlaufen.

Im Sinne des ökologischen Gedankens setzen wir im Gewächshaus auf Nützlinge als kleine Helfer gegen ungeliebte Schädlinge. Mit der weiten Fruchtfolge und engmaschigen Netzen minimieren wir die Schädlinge und Krankheiten im Freiland. Kulturschutznetze sind ebenfalls eine große Hilfe, um die zahlreichen Rehe und Hasen davon abzuhalten unser schmackhaftes Gemüse zu verzehren.

Wenn sie auch Lust auf ein vielfältiges Angebot aus regionalem und saisonalem Gemüse haben. Gerne schmackhaftes Gemüse essen, das von Menschen angebaut wird deren Gesicht sie kennen. Samenfeste Sorten schätzen und sich übers Jahr auch gerne mal von einem Gemüse überraschen lassen, welches sie noch nicht kennen. Dann werden sie doch Mitglied in unserer Solawi oder kommen einfach mal bei unseren Marktständen oder im Hofladen vorbei.

2021-04-05T13:54:10+02:0013. März 2019|

Der Ackerbau

Der Ackerbau

In einer 9-jährigen Fruchtfolge werden auf unseren Ackerflächen viele verschiedene Kulturen angebaut. Wir bauen Weizen und Roggen als Backgetreide für die Demeter-Bäckerei Backwerk in Hannover an und Gerste, Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Triticale und Hafer als Tierfutter für unsere Kühe, Schweine, Ziegen und Hühner.

Da wir großen Wert auf den Erhalt unserer Bodenfruchtbarkeit legen wird auf einem großen Teil unserer Flächen mehrjähriges Klee- und Luzernegras angebaut welches uns als Grundfutter für die Wiederkäuer dient. Die Kleegras- und Luzerneflächen werden je nach Wetter möglichst 2-3 mal im Jahr zu Heu für unsere Milchviehherden gemacht. Für die Mastrinder und Jungtiere wird ein kleiner Teil des Futers zu Silage verarbeitet. Zum Aufbau der Bodenstruktur werden außerdem viele Zwischenfrüchte und Untersaaten aus Gräsern und Leguminosen angebaut.

Unser Grünland dient uns in erster Linie als Weidefläche für unsere Milchviehherden, außerdem liefert es uns zusätzliches Heu für den Winter.

Gedüngt wird ausschließlich mit hofeigenem Dünger. Die Gülle wird hauptsächlich auf den Futterflächen ausgebracht. Unser wertvoller Mist wird, bevor er ausgebracht wird, auf unserer neuen Kompostplatte kontrolliert kompostiert und mit biologisch dynamischen Präperaten versetzt. Es wird mindestens einmal jährlich Hornmist und Hornkiesel auf allen unseren Flächen ausgebracht. Das fördert das Bodenleben und den Humusaufbau und ist gut für ein ausgeglichenes Wachstum und die Gesundheit unserer Planzen und Tiere und dient damit in besonderem Maße der Qualität unsere Produkte.

2021-04-05T13:54:10+02:0013. März 2019|

Die Tiere

Unsere Tierhaltung

Das Herzstück des Hofes sind unsere Kuh– und unsere Ziegenherde. Sie beseelen den Hof und machen für uns täglich aus Gras wertvolle Kuh- und Ziegenmilch. Außerdem produzieren sie den Mist den wir brauchen, um unseren Ackerboden fruchtbar zu halten. Die Schweine verwerten unsere Molke, die als Restprodukt bei der Käseproduktion anfällt, zu wertvollem Fleisch und unsere Hühner laufen in Hühnermobilställen in der Gemüsefruchtfolge mit. Sie verwerten dort das Kleegras und liefern ebenfalls wertvollen Dünger und viele, viele Eier für die Solawi und die Märkte. Wir bemühen uns um eine artgerechte Haltung all unserer Tiere mit ausreichend Weidegang, Auslauf, Licht und Luft und artgerechter Fütterung. Wir versuchen stets unsere Tierhaltung an den Düngerbedarf und die Futtergundlage unseres Betriebes optimal anzupassen um einen möglichst geschlossenen Betriebskreislauf zu erreichen.

Auf dem Adolphshof leben zur Zeit:

2021-04-05T13:54:10+02:0013. März 2019|

Die Menschen

Die Menschen

Auf dem Adolphshof arbeiten über 20 Menschen verschiedenster Berufe. Ein großer Teil des Teams findet auf dem Hof auch sein zu Hause und einen schönen Lebensort. Einige Mittarbeitende kommen von außerhalb und finden bei uns einen Arbeitsplatz mit Sinn und netten KollegInnen. Viele von unseren MitarbeiterInnen arbeiten in Teilzeit um Beruf und Familie besser zu vereinen.

Ausbildung.

Jedes Jahr geben wir außerdem 2-4 Auszubildenen die Möglichkeit hier zu leben, zu arbeiten und zu lernen. Es gibt auf dem Adolphshof die Möglichkeit sich zur/ zum  GärtnerIn oder LandwirtIn ausbilden zu lassen. Dabei haben wir vorwiegend Auszubildende der Freien Ausbildung im Norden.  Erst im Februar 2019 schlossen drei Auszubildene bei uns erfolgreich ihre Gesellenprüfung ab. Wir freuen uns über Bewerbungen.

2021-04-05T13:54:10+02:0013. März 2019|

Der Hof

Unsere Wirtschaftsweise

Die Landwirtschaft auf dem Adolphshof wird seit 1952 biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Damit ist der Adolphshof einer der ältesten Bio-Höfe in Nordddeutschland. Der Adolphshof bewirtschaftet 130 ha landwirtschaftliche Fläche. Davon sind 30 ha Wiesen und Weiden, 2 ha Streuobstwiesen und 98 ha Ackerland. Auf dem Hof leben außerdem eine Milchkuherde mit ca. 35 Kühen und deren Nachzucht und eine Milchziegenherde mir ca. 120 Milchziegen und deren Nachzucht. Die Milch beider Tierarten wird in der hofeigenen Käserei verarbeitet. Außerdem haben wir ca. 80 Mastschweine und 450 Legehennen. Wir vermarkten unsere Produkte in unserem Hofladen, auf mehreren Märkten in Hannover und über unsere Solidarische Landwirtschaft.

Ziel unserer Wirtschaftsweise ist es, durch standortangepasste Bewirtschaftung einen stabilen Betriebsorganismus zu erhalten der zu einem dauerhaften Erhalt unserer Bodenfruchtbarkeit führt. Denn die Fruchtbarkeit unserer Böden ist die Grundlage aller Nahrungsmittelproduktion und eine der gefährdetsten Ressourcen unserer Erde.

Dafür wirtschaften wir hauptsächlich mit unseren eigenen Ressourcen, um, einen stabilen Betriebskreislauf zu erhalten und verzichten weitgehend auf Düngemittel und Futterzukäufe von außen. Auf chemisch synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel verzichten wir im Rahmen der biologisch dynamischen Wirtschaftsweise komplett.

Daher ist es für uns wichtig unsere Bodenfruchtbarkeit durch eine vielfältige Ackerfruchtfolge mit humusmehrenden und humuszehrenden Kulturen aufzubauen. Deswegen bauen wir neben Getreide und Körnerleguminosen sehr viel mehrjähriges Klee- und Luzernegras an. Den Futterflächen angepasst werden Kühe, Rinder, Ziegen, Schweine und Hühner gehalten. Diese veredeln das  Klee- und Luzernegras zu hochwertiger menschlicher Nahrung in Form von Milch, Fleisch und Eiern. Mit dieser eigenen Futtergrundlage und einer Düngung durch Mistkompost von den eigenen Tieren erreichen wir einen fast geschlossenen Betriebskreislauf.

Die Gestaltung des Hofes durch Obstanlagen, Gehölze, Hecken und Teiche bietet Lebensraum für eine Menge weiterer Tiere und Pflanzen und ermöglicht eine außergewöhnliche biologische Vielfalt. Sie gibt dem Hof außerdem eine individuelle Schönheit und besondere Athmosphäre von der sie sich am besten selbst einmal überzeugen sollten, zum Beispiel bei unserem jährlich stattfindenen Hoffest.

2021-04-05T13:54:10+02:0013. März 2019|

Über Uns

Die Solidarische Landwirtschaft Gut Adolphshof

Die Solidarische Landwirtschaft hat sich Anfang 2013 auf dem Adolphshof gegründet. Die Wirtschaftsgemeinschaft richtet sich nach den Grundsätzen der in den USA entwickelten „Community Supported Agriculture“ (CSA), im deutschsprachigen Raum „solidarischen Landwirtschaft“ genannt. Menschen aus den unterschiedlichsten Orten der Region Hannover haben sich mit dem Adolphshof zusammengeschlossen, um gemeinsam mit den Landwirten eine „andere Landwirtschaft“ möglich zu machen. Gemeinsam kümmern wir uns um die Belange des Adolphshofes und sorgen für eine von allen getragene landwirtschaftliche Produktion und Wirtschaftlichkeit des gesamten Hofes unter dem Motto: Gemeinsam wirtschaften.

Über 200 Mitglieder gehören der Gemeinschaft an und finanzieren einen Teil der Landwirtschaft auf dem Adolphshof. Zurzeit werden an die Mitglieder einmal wöchentlich Gemüse und Kräuter, Kartoffeln, Brot, Milchprodukte sowie Eier, Wurst und Fleisch in verschiedene Depots in Hannover, Hildesheim, Ilsede, Burgdorf und Langenhagen geliefert. Unsere Mitglieder erhalten jede Woche einen ausführlichen Rundbrief (per Mail) mit aktueller Lieferliste, in dem auch das aktuelle Geschehen auf dem Adolphshof beschrieben wird. Weitere Informationen oder Ankündigungen zu Veranstaltungen finden dort ebenfalls Platz.

Neue Mitlandwirte werden zu jedem 1. eines Monats aufgenommen, wenn die Teilnahmeerklärung bis zum 1. des Vormonates erfolgt ist.

Lesen Sie auch die häufig gestellten Fragen zur Solidarischen Landwirtschaft Adolphshof. Und nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf.

2021-04-05T13:54:11+02:0011. März 2019|

Wie es funktioniert

Wie funktioniert die Solidarische Landwirtschaft Gut Adolphshof?

„Liebe Mitlandwirt*innen“, so beginnt das wöchentliche Schreiben an uns aktuell über 200 Menschen, die wir bei der Solidarischen Landwirtschaft vom Adolphshof mitmachen.

Wir nennen uns Mitlandwirt*innen, weil wir gemeinsam mit den Landwirten eine besondere Form der regionalen ökologischen Landwirtschaft ermöglichen. Gemeinsam und solidarisch kümmern wir uns um die Belange des Hofes und sorgen für ein von allen getragenes, transparentes und nachhaltiges Wirtschaften.

Anstatt für jedes einzelne Produkt zu zahlen, unterstützen wir den Hof mit einem monatlich zu entrichtenden Beitrag. Dieser wird einmal im Jahr gemeinschaftlich mit den Landwirten festgelegt – und zwar bevor alle wissen, wie gut oder schlecht die Ernte ausfallen wird.

In der Regel wird donnerstags oder freitags die wöchentliche Ernte an die Verteilerstationen, die sogenannten Depots, geliefert.

Aktuell sind folgende Depots in Planung: Kleefeld, Linden II, Oberricklingen, Lehrte

Wir Mitlandwirt*innen können eigenständig und zu jeder im Depot vorabgestimmten Tageszeit die Produkte entsprechend unseren individuellen „Ernteanteilen“ wöchentlich entnehmen.

Ein Ernteanteil ist in etwa der Lebensmittelmenge äquivalent, die ein erwachsener Mensch im Jahr für seine Ernährung benötigt. In der wöchentlichen Lieferung gibt es für jeden Ernteanteil zwei bis drei Kilo Gemüse, ein Kilo Kartoffeln, vier Eier, ein Brot sowie Milchprodukte (in Form von Vollmilch, Joghurt, Quark, Frischkäse, Weichkäse und Hartkäse) sowie  600 g Fleisch (14-tägig) und 300 g Wurst. Die Angebotsvielfalt und -menge richtet sich insbesondere bei Gemüse nach den Jahreszeiten, den Witterungsbedingungen und sonstigen Gegebenheiten auf dem Hof. Für Vegetarier gibt es eine Variante ohne Fleisch und Wurst. Bei beiden Varianten ist es möglich, die Menge auf einen halben Ernteanteil zu reduzieren.

Neben diesem „Teilen der Ernte“ gibt es viele weitere Möglichkeiten, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen. Der Hof organisiert Aktionstage, bei denen sich die Mitlandwirt*innen kennenlernen, sich austauschen und auf dem Hof konkret an verschiedenen Stellen mitarbeiten können.

Eine Mithilfe in der Gärtnerei oder auf der Streuobstwiese ist willkommen. Diese freiwilligen Arbeitseinsätze fördern ganz enorm das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit mit dem Projekt. Auf diese Weise bekommen wir wieder ein Gefühl dafür, wo und wie die Möhre oder der Kohl gewachsen ist und warum eine Ernte auch einmal schlechter ausfallen kann.

2021-03-31T16:38:06+02:008. März 2019|

Was ist Solawi?

Die Idee der Solidarischen Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft ist ein Konzept einer gemeinschaftlich getragenen Landwirtschaft – eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.

Konkret handelt es sich bei der Solidarischen Landwirtschaft (abgeleitet von englisch: Community Supported Agriculture oder kurz CSA) um einen Zusammenschluss von einem landwirtschaftlichen Betrieb oder einer Gärtnerei mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Produktion verpflichtet sich diese Gruppe regelmäßig im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen, der mit dem Geld seinen Möglichkeiten entsprechend wirtschaftet. Die Abnehmer erhalten im Gegenzug die produzierten Lebensmittel vom Hof.

Grundlegend ist also, dass eine Gruppe von Menschen die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte.

In einer Solidarischen Landwirtschaft profitieren alle Beteiligten von dieser Beziehung: die Mitglieder, die Bäuerin und der Bauer, der Hof, die umgebende Region und die Natur.

Mehr Informationen und andere Projekte zur Solidarischen Landwirtschaft finden Sie hier: www.solidarische-landwirtschaft.org

2019-03-15T13:57:11+01:008. März 2019|

Käserei

Käserei/Milchprodukte/Käse

In unserer Hofkäserei verarbeiten wir die Milch unserer Milchkühe und Milchziegen zu einer bunten Palette unterschiedlichster Milchprodukte: von Joghurt, Frischkäse und Quark über Weichkäse bis zu Schnitt- und Hartkäse. Im Jahr verarbeiten wir mit unserer Käserei etwa 100.000 l Kuhmilch und 40.000 Ziegenmilch.

Unser Käse wird in traditioneller Handarbeit hergestellt und das kann man spätestens beim Endprodukt sehen und schmecken. So ist kein Käse wie der Andere und jeder ein exquisites Einzelstück. Denn für die Herstellung eines Käses spielen viele Faktoren eine Rolle. So sind die Temperatur der Milch, Käsekulturen, Labstärke und Reifung entscheidend dafür, was für ein Produkt entstehen mag. Hierbei ist genaues und gewissenhaftes Arbeiten gefragt, denn ein Käse verzeiht nicht. Doch aus guter Milch wird mit Sorgfalt, Liebe und vorallem Zeit letztendlich immer einzigartiger Käse.

Natürlich können Sie unsere gute Milch auch pur bekommen. Sie wird pasteurisiert, jedoch nicht homogenisiert. Dadurch rahmt sie nach einiger Zeit auf. Es bildet sich ein „Pfropfen“ auf der Oberfläche, der nichts anderes ist als Sahne. Unsere Milch hat einen einzigartig würzigen Geschmack der daher rührt, dass unsere Tieren nur bestes hofeigenes Futter bekommen. Die Kühe und Ziegen sind im Sommer auf der Weide und werden im Winter hauptsächlich mit Heu gefüttert und das kann man schmecken. So haben Milch und Käse je nach Jahreszeit ihren ganz eigenen Geschmack.

2021-04-05T13:54:11+02:0022. Oktober 2018|

Hofladen und Märkte

Gut Adolphshof – der Hofladen mit Herz und Geschmack!

Ausschließlich beste Bio-Produkte, oft nach Demeter-Standard, bietet unser Hofladen-Team im neu gestalteten Hofladen auf Gut Adolphshof an. Das reichhaltige Sortiment umfasst Grundnahrungsmittel, Leckereien und Spezialitäten aus eigener Herstellung oder von ausgesuchten Bio-Lieferanten. Unsere Kunden sind die Bewohner und Mitarbeiter des Gutes und alle Menschen in der Region, denen hochwertige Lebensmittel lieb und wichtig sind. Der Hofladen ist nach den Demeter-Richtlinien zertifiziert. Unser Hofladenteam steht Ihnen im Hofladen mit Rat und Tat zur Seite. Sie beantworten gerne alle Ihre Fragen zu den Waren, nehmen Ihre Bestellwünsche entgegen und haben auch immer ein offenes Ohr für Ihre Anregungen zum Sortiment.

Sie finden unseren Martkwagen auch weiterhin auf allen unten stehenden Wochenmärkten und der Hofladen hat wie gewohnt für Sie geöffnet.

Bitte beachten Sie, dass auch wir die geltenden Vorsichtsmaßnahmen und Kontakteinschränkungen umsetzen und es zu längeren Wartezeiten kommen kann!

Den Hofladen dürfen nur 5 Personen gleichzeitig mit Mund-Nase-Bedeckung betreten. Dadurch kann es zu einer etwas längeren Wartezeit vorm Laden kommen. Bei Regen und Schnee können Sie bedacht warten! Sollte es mal etwas sehr lange dauern, versuchen wir Ihnen die Wartezeit mit einem Heißgetränk zu versüßen!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine Bestellung per mail zu machen, die Sie dann zu einer vereinbarten Uhrzeit abholen können.

Wir freuen uns Sie zu diesen Zeiten in unserem Hofladen begrüßen zu dürfen:

ACHTUNG : VERÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN IM HOFLADEN ÜBER OSTERN:

Donnerstag, 1.4.  15:00 –18:00

Karfreitag, 2.4. geschlossen

OsterSamstag, 3.4. 10:00 – 13:00

Donnerstag: 15:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 15:00 bis 18:00 Uhr

Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie unser Hofladen-Team während der Öffnungszeiten unter der Rufnummer 05175 4535 und immer per mail: hofladen@adolphshof.de .

Märkte

Das Gut Adolphshof arbeitet als direkt vermarktender Betrieb. Es gibt seine Produkte also ohne Zwischenhändler direkt an seine Kunden weiter. Neben der Solidarischen Landwirtschaft geschieht das über den Verkauf auf unseren Wochen- und Bauernmärkten in und um Hannover.
Dort ist der Adolphshof seit vielen Jahren ein bekanntes, zuverlässiges und bewährtes Gesicht, das von einem Großteil der Marktbesucher gar nicht mehr weg zu denken ist. Er erfreut sich dort größter Sympathie.

Sie finden uns

dienstags vormittags von 8-13 Uhr in Langenhagen auf dem Marktplatz,

dienstags nachmittags von 14-18 Uhr in Hannover-Döhren (B) auf dem Fiedelerplatz,

mittwochs von 8-13 Uhr in der Stadt Burgdorf auf dem Schützenplatz,

donnerstags von 7:30 bis 12:00 an der Freien Waldorfschule Hannover Bothfeld und

von 13-18 Uhr in Hannover an der Marktkirche (B),

freitags von 8-13 Uhr in Hannover-Kirchrode (B) am Kleinen Hillen und

samstags von 8-13 Uhr in Hannover-List auf dem Moltkeplatz (B).

Die mit einem `B` gekennzeichneten Märkte sind die sogenannten Bauernmärkte in Hannover, auf denen ausschließlich von regionalen Selbstproduzenten verkauft werden darf.

Wir verkaufen dort alle Käse– und Milchprodukte, die unsere Hofkäserei aus der Ziegen- und Kuhmilch zaubert und ebenso die Fleisch– und Wurstwaren, die unser Schlachter aus unseren Rindern, Schweinen und manchmal auch Ziegen produziert. Weiter bieten wir unsere hofeigenen Eier an und natürlich die phantastischen Backwaren der Hannoveraner Demeter-Bäckerei „Backwerk“ aus der Südstadt, die zu großen Teilen unser selbst produziertes Getreide verarbeitet. Aüßerdem bieten wir den Honig des Imkers Jürgen Streichert an, dessen Bienenvölker auf unseren Flächen weiden und aus der Vielfalt Adolphshofer Blüten und viel Fleiß hervorragenden Honig machen. Sollte auf dem Markt einmal gerade etwas nicht verfügbar sein (wir sind ja ein Demeter-Hof und kein Supermarkt), finden sich für alle Produkte immer ganz tolle Alternativen. Wir sind Ihnen dabei selbsverständlich gerne behilflich. Und bestellt werden kann natürlich auch alles.

Erfreulich für unsere Marktkunden ist es, dass sie einem kompetenten und sehr freundlichen Verkaufsteam gegenüber stehen. Es kennt sich aus auf dem Adolphshof und mit der Qualität und Herstellung seiner Produkte. Einige Verkäufer wohnen sogar in der Hofgemeinschaft. Sie wissen Bescheid über unsere besondere Art der Landwirtschaft und den saisonalen Abläufen auf dem Hof. Wir berichten gerne über das aktuelle Hofgeschehen. Fragen sie also einfach. Sie werden sehen. Wir freuen uns.

Das Sortiment

Milch und was man daraus machen kann

In unserer Käsetheke bieten wir eine bunte Palette leckerer Schnitt- und Frischkäse an, die in der hofeigenen Käserei aus der Milch unserer Kühe und Ziegen erzeugt werden. Unsere MitarbeiterInnen Kerstin, Jessica, Denise und Ralf entwickeln die vielfältigen Sorten und achten stets auf hohe Qualität und feinsten Geschmack. Was wir nicht selbst erzeugen können, beziehen wir bei anderen regionalen Bio-Erzeugern unseres Vertrauens.

Feinstes von Rind, Schwein, Huhn und Ziege

Die schmackhaften Fleisch- und Wurstwaren, die wir in vielen Variationen anbieten, bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Produkten für die wir die Tiere auf dem Hof gehalten haben. Wir wissen daher um die sorgfältige Haltung und Versorgung, die die gute Qualität und den leckeren Geschmack garantiert. Die Verarbeitung erfolgt mit einem regionalen Schlachter, der Bio-zertifiziert ist, und durch unsere Mitarbeiterin Melanie. Auch unser Fleisch- und Wurstsortiment ergänzen wir durch hochwertige Waren von ausgesuchten Händlern.

Frisch, knackig und natürlich lecker – unser Obst und Gemüse!

Unser Frischesortiment wird durch ein – überwiegend saisonales – Obst- und Gemüseangebot vervollständigt. Alle Waren, die wir in unserem eigenen Gemüsegarten anbauen, haben eine garantierte Demeter-Qualität. Unser hochwertiges Saatgut suchen unsere Gärtnerinnen Sarah und Marcus mit sehr großer Sorgfalt aus. Und auch unsere zugekaufte Ware liefern uns überwiegend befreundete Demeter-Betriebe.

…und sonntags auch mal zwei!

Für frische Eier sorgen unsere rund 400 Hühner, die in ihren zwei Hühnermobilen im Jahresverlauf über die Wiesen unseres Gutes ziehen. Die Eier kommen täglich direkt aus dem mobilen Stall in unser Geschäft.

und vieles Gutes mehr!

Viele andere Waren, die wir alle täglich für unser leibliches Wohl brauchen, runden das Angebot ab. Auch hier sind unser hoher Anspruch an die Qualität und Nachhaltigkeit die Kriterien für die Auswahl unser Partner.

Kaffee, Kuchen und kleine Leckereien!

In unserer Kaffee-Ecke, bei schönem Wetter auch draussen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit das Hofleben und Ladentreiben bei Kuchen, Gebäck und leckerem Kaffee oder Tee zu verfolgen.

Präsente, Geschenkkörbe

Als Neuigkeit haben wir Geschenk-bzw. Präsentkörbe in unser Angebot aufgenommen. Sie können sich, ganz nach Ihren Wünschen, aus der angebotenen Palette Ihr kulinarisches Geschenk ausgucken. Alle Körbe sind mit den hochwertigen Waren bestückt und werden Ihren Lieben das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Unser Hofladen-Team gibt Ihnen gerne Auskunft (05175 4535) zu der Zusammenstellung Ihres Geschenkkorbes.

Unsere Lieferanten

Einen Teil der Waren,insbesondere Käse, Fleisch und Gemüse, die wir Ihnen in unserem Hofladen anbieten, erzeugen wir direkt auf Gut Adolphshof. Die sorgfältige zügige Verarbeitung erfolgt dann auch auf dem Hof oder bei regionalen Partnern unseres Vertrauens.

Ein attraktives Sortiment braucht aber mehr, deshalb kaufen wir hochwertige Bio-Produkte, wenn immer möglich in Demeter-Qualität, bei ausgesuchten Lieferanten zu. So beziehen wir die Produkte folgender Partner und Marken:

  • Naturkost Nord in Hamburg mit einer Vielzahl an hochwertigen Lebensmitteln zur Ergänzung unseres Trockensortimentes, aber auch Obst- und Gemüseprodukte, Spezialitäten,Weine, Öle usw.
  • Biogarten Handels GmbH in Hilden für natürliche und gut verträgliche Kosmetika, Seifen …
  • Karl Otto Werz naturkornmühle GmbH & Co. KG in Heidenheim als Erzeuger glutenfreier Backwaren, Mehle und mehr
  • Bauck GmbH (Bauckhof) in Rosche mit ihren sehr gut verträgliche und leckere Mehle, Müslis und Backmischungen. Alles in Bio- und Demeter-Qualität und teilweise auch kontrolliert glutenfrei.
  • Hammermühle GmbH mit den Mühlenstandorten in Kirrweiler/ Pfalz und Kalchreuth/Franken liefert Produkte für Zöliakie/Sprue-Betroffene, Allergiker und Patienten mit Störungen im Eiweiß-Stoffwechsel.
  • Unser Sortiment an Kosmetika umfasst ökologische und gesundheitsverträgliche Produkte der Marken Weleda, Lavera, Logona und andere
  • Sonett GmbH in Deggenhausen mit einem umfangreichen Sortiment an ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln
  • und vieler weiterer ausgesuchter Bio-Marken und -Lieferanten.

2021-04-05T13:54:11+02:0022. Oktober 2018|
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